FOREN FÜR DEN SCHULISCHEN BILDUNGSBEREICH

VORTRAG
Titel: Medienscouts Niedersachsen
Institutionen: Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Niedersächsisches Kultusministerium (MK)
Referent: Jens Wiemken 

Inhalt 
Seit 2014 werden in Niedersachsen im Auftrag der NLM Medienscouts an weiterführenden Schulen ausgebildet. 2016 gelang es n-21 den Sparkassenverband als Sponsor zu gewinnen, so dass das Projekt in die Fläche gehen konnte. Partner des Projektes sind die NLM, das NLQ, und das MK. Das Projekt wird weiterhin fortgesetzt und Schulen können sich bewerben.

Das Projekt Medienscouts findet sich in das Medienkonzept einiger der beteiligten Schulen integriert. In dem Forum berichten Jens Wiemken als didaktischer Leiter des Projektes und Medienscouts aus ihrer Arbeit und von den Problemen in ihrer Arbeit.

 

 

 


INTERAKTIVER IMPULSVORTRAG 
Titel: Kostenfrei und gemeinnützig: Kooperationen für allgemeinbildende Schulen für mehr digitale Kompetenz
Institution: Deutschland sicher im Netz e.V. 
Referentin: Justin Vanessa Reichelt

Während das unmittelbare Sponsoring an Schulen immer wieder im Vordergrund der Diskussion um die Finanzierung der Bildung steht, ist das Feld der Kooperationen für digitale Bildung weitaus komplexer. Eine Vielzahl von außerschulischen Initiativen gestaltet mit multimedialen Lernmaterialien, innovativen Konzepten, nachhaltigen Projekten, herausfordernden Orten und engagiertem Personal die aktuelle Bildungslandschaft mit. Potentiale und Herausforderungen vielfältiger Kooperationen und Partnerschaften werden am Beispiel des Bildungsprojekts DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule des gemeinnützigen Vereins Deutschland sicher im Netz e.V. beleuchtet. DigiBitS richtet sich an Lehrkräfte der 3. – 10. Klasse und fördert Medienbildung im Fachunterricht. Diskutieren Sie – digital gestützt – mit und lernen Sie das Projekt kennen!

www.sicher-im-netz.de

 

 

 


VORTRAG 
Titel: Digitale Ethik im Fokus
Institution: Waldschule Hatten 
Referentin: Silke Müller

Die Generation der Heranwachsenden steht vor völlig neuen gesellschaftlichen Herausforderungen.
Wahlen werden durch Youtuber, Influencer und Twitter beeinflusst, WhatsApp und soziale Netzwerke zeigen ein nicht geahntes Ausmaß an gesellschaftlicher Verrohung und Radikalisierung, die Automatisierung in jedem beruflichen und privaten Lebensbereich schreitet unaufhaltsam voran und Künstliche Intelligenz wird zur neuen Wirtschaftskraft. Die „Käseglocke Schule“ muss sich wappnen und bereit machen, um Kinder fit zu machen, für genau diese Herausforderungen, Gefahren aber auch Chancen.
Erziehung zu respektvollen, reflektierten und selbstbewussten Menschen steht dabei mehr im Fokus denn je. Wie kann das überhaupt Gelingen und was muss Schule (und Verwaltung) dafür leisten.
Folgen Sie einer turbulenten Reise mit hoffentlich konstruktiven Gesprächen vorbei an einem Scheitern, an Erfolg, Gelingen und Visionen im digitalen Transformationsprozess des Bildungsbereiches.

www.waldschule-hatten.de

 

 


Workshop
Titel: Mediengestützter Sprachunterricht, Fallbeispiele aus der Praxis
Institution: Waldschule Hatten 
Referentin: Christina Wieder

Am Beispiel verschiedener Tools für unterschiedliche Unterrichtsphasen und -inhalte wird hier aufgezeigt, wie Medien den Unterricht bereichern können und SchülerInnen mit viel Eifer dabei sein lassen. So stellen Medien einerseits eine Bereicherung und Horizonterweiterung für den Lehrenden dar, andererseits können SchülerInnen auf vielen „Kanälen“ erreicht und individueller gefördert werden.

www.waldschule-hatten.de

 

 

 


VORTRAG 
Titel: Medienbildungskonzept – im Rahmen des DigitalPakts Schule
Institution: Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
Referentin: Dr. Nicole Proksza

Medialitätsbewusstsein zu entwickeln ist eine gesamtgesellschaftliche und somit auch schulische Aufgabe – eine Aufgabe, die nicht singulär, sondern fächerübergreifend zu betrachten ist. Hierzu bedarf es der bewussten Auswahl geeigneter Medienkompetenzen, die aus fachdidaktischer Sicht in die schuleigenen Arbeitspläne der Fächer integriert werden. Diese Aufgabe übernehmen die Fachkonferenzen in den allgemeinbildenden Schulen sowie die Bildungsgangs- und Fachgruppen, welche ihr schulisches Curriculum mit dem Medienbildungskonzept verzahnen. Schulintern zielt der Prozess der Medienbildungskonzeptentwicklung also auf die Qualitätsentwicklung von Unterricht. Neben den pädagogischen Aspekten werden gleichzeitig technische Anforderungen sowie Fortbildungsbedarfe formuliert. Alle Konzepte greifen ineinander und erfordern eine vertrauensvolle Kommunikation. Somit entsteht eine gemeinsame Basis für Kollegium, Schulleitung und Schulträger bei der Formulierung eines Medienentwicklungsplanes.
Dieses Forum informiert Sie über formale Grundlagen und Wege zu einem gelebten Medienbildungskonzept. Informationen zur Medienentwicklungsplanung erhalten Sie direkt im nachfolgenden Forum.

medienbildung.nibis.de


 

 


VORTRAG 
Titel: Medienbildungsplan – im Rahmen des DigitalPakts Schule
Institution: Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
Referent: Jörg Steinmann

Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche ist die zentrale Zukunftsaufgabe für die Bildung junger Menschen am Bildungsstandort Deutschland.
Bildung in der digitalen Welt bedeutet, allen Schülerinnen und Schülern die Entwicklung der Kompetenzen zu ermöglichen, die für einen fachkundigen, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Medien in der zukünftigen Arbeitswelt erforderlich sind.

Die Schulträger haben auf Grund der politischen Vorgaben, niedergelegt im Niedersächsischen Schulgesetz, die Verpflichtung, die Sachausstattung der Schulen zu stellen (vgl. §§ 101, 108 NSchG) und regelmäßig den veränderten Bedarfen anzupassen. Dazu zählen neben Gebäuden und Mobiliar, auch die Medien- und IT-Ausstattung der Schulen einschließlich der notwendigen Vernetzung der Gebäude.

Kommunale Medienentwicklungsplanung ist ein Prozess, der von fachlichen und insbesondere pädagogischen Diskussionen und Entscheidungen geprägt ist. Erst die Einbindung aller relevanten Akteure, die Abwägung von Sach-Positionen und Alternativen in der Konzeptphase sowie die unvermeidliche aber stets notwendige Diskussion über das finanziell Machbare führen zu einem tragfähigen Konsens dessen Niederschrift der Medienentwicklungsplan ist.

 

 


 

Inhalte zu weiteren Foren folgen in Kürze

TAG DER MEDIENKOMPETENZ
am 24.10.2019
Hannover Messe / Convention-Center 

RECHTLICHES
Impressum
Datenschutz