VORTRÄGE FÜR DEN BERUFSBILDENDEN BEREICH

Sofern Angebote mehrere Bildungsbereiche adressieren, finden Sie die jeweiligen Beiträge auch nochmal in der/den Rubrik/en dieser anderen Bildungsbereiche


Vortrag: Digitale Assistenten im Distanzunterricht – Lernmanagementsysteme im BBS-Alltag
Für den berufsbildenden Bereich
Referent: Marc Hannappel

„Der Einsatz von Informatiksystemen im Unterricht dient dem Lernprozess“
Mit diesem Fokus wird ein Blick auf den Einsatz von Lernmanagementsystemen im Distanzunterricht am Beispiel von ILIAS (https://www.ilias.de) geworfen.
Das Potential eines ausgereiften und robusten Lernmanagementsystems als „Digitaler Assistent“ im eigenen Unterricht für alle drei Szenarien A, B und C wird anhand der folgenden sechs Aspekte des Lernens in der praktischen Umsetzung aufgezeigt:

  1. Zusammenarbeit

Kommunikation, Kollaboration & Co.

  1. Lernmaterialien

Digitale Arbeitsblätter, E-Bücher, E-Dokumente & Co.

  1. Lernprozesssteuerung

Lernpfade, Übungen, Feedback-Möglichkeiten, Badges & Co.

  1. E-Assessment
  • Diagnostisch: individuell und binnendifferenziert fördern
  • Formativ: lernprozessbegleitend
  • Summativ: lernstandsbezogen
  1. Schulorganisation

Schulstrukturen abbilden, (Eltern-) Sprechstunden & Co.

  1. Software-Features

DSGVO, nahtlose Erweiterbarkeit, Austauschformate & Co.

Auch wenn die Beispiele aus dem BBS-Bereich sind, so können diese auch auf andere Bildungsbereiche übertragen werden.

Institution
Regionales Landesamt für Schule und Bildung
www.rlsb.de

Wissenswertes zum Referenten
Als Lehrkraft für Berufliche Informatik und Mathematik an der Berufsbildende Schule III in Lüneburg (https://www.bbs3-lueneburg.de) nutze ich seit mehr als 10 Jahren ein Lernmanagementsystem. Meine Schwerpunkte beim Einsatz sind dabei die Themen individuelle Förderung von Lernenden, Blended Learning und E-Assessment. Hierbei setze ich seit vielen Jahren auf das robuste und sehr weit verbreitete Open-Source Lernmanagementsystems ILIAS (https://www.ilias.de), welches im Schulalltag an der BBS III Lüneburg zur systemrelevanten Infrastruktur avanciert ist und umfangreich in unterschiedlichen Bereichen genutzt wird.
Durch diesen mehrjährigen Vorlauf war die Schule technisch sehr gut auf den Distanzunterricht in der Corona-Pandemie vorbereitet und konnte von der digitalen Infrastruktur her nahtlos in Szenario C wechseln. Die technische Bereitstellung der Infrastruktur erfolgt in vorbildlicher Weise mit hoher Expertise und Engagement durch den Fachdienst Informations- und Kommunikationstechnik des Landeskreises Lüneburg (https://iuk.lklg.net ).
Über meine Tätigkeit als Lehrkraft hinausgehend unterstütze ich als Fachberater für berufsbildende Schulen die regionalen Landesämter für Schule und Bildung (http://www.rlsb.de ) und die berufsbildenden Schulen mit dem Bildungsangebot Berufliches Gymnasium im Profilfach Berufliche Informatik/Informationsverarbeitung landesweit in Niedersachsen.


Vortrag: Merlin – Zukunft der Mediendistribution in Niedersachsen
Für den außerschulischen Bildungsbereich sowie die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
Referent: Clemens Lange

In der Geschichte der Menschheit hat sich aus mündlicher Überlieferung Schriftsprache entwickelt. Weiterhin entstanden Bilder, dann bewegte Bilder. Heute können wir in Echtzeit Videos streamen, mit einer Community diskutieren und sogar den Verlauf der Videoproduktion durch die Interaktion der Community beeinflussen.
Im Bildungsbereich staatlicher Institutionen sind diese neueren Möglichkeiten noch nicht in einem pädagogischen Kontext etabliert. Die bisherige Bereitstellung abgeschlossener Produktionen ist für eine rein konsumierende Haltung mit anschließend eigener Übung konzipiert.

Dieser Vortrag setzt sich mit den Herausforderungen der etablierten Systeme des Bildungssystems gegenüber „digital natives“ auseinander und versucht, Ausblicke auf das zu geben, was eine offene Bildungslandschaft verbessern könnte. Ebenso sollen Aspekte behördlicher Strukturen und damit Hemmnisse agiler Entwicklung aufgezeigt werden.

Hinweis:
Der direkte Zugriff auf Merlin ist nur niedersächsischen Lehrkräften und Schulassistenten über den Schulzugang möglich.
Niedersächsische Medienzentren können auch einen Zugang beantragen und Zugänge für außerschulische Bildungseinrichtungen in ihrem Zuständigkeitsgebiet erstellen und verwalten.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung
http://www.nlq.niedersachsen.de

Wissenswertes zum Referenten

  • Lehrer GHRS; Fächer: Musik, Mathematik, Englisch
  • seit 2020 zuständig für den Medienbildungsserver Merlin des Landes Niedersachsen
  • Koordination des landesweiten Austauschs der Mitarbeitenden in den kommunalen Medienzentren
  • Planung einer zukünftigen Mediendistribution in Niedersachsen
  • Mitarbeit in bundesweiten Arbeitskreisen zu medienpädagogischen Themen

Vortrag:  “Wissensmanagement – Von der Inbox zum produktiven Output“ für Studienseminare
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referentin: Marion Bohse

Damit Wissen nutzbar bleibt, kommt es auf die Art der Verarbeitung an.
Anders formuliert könnte man auch fragen: Lebenslanges Lernen unter den Bedinungen der Digitalität – wie geht das eigentlich?
Wie gelingt es uns, bei dem unvorstellbar großen Informationsangebot, die für uns relevanten Inhalte zu finden?
Wie gelingt es uns, den Überblick über die relevant erscheinenden Informationen zu behalten, die über eine Vielzahl unterschiedlicher Kanäle in unser Leben treten?
Wie verhindert man „information overload“ – eine Überforderungssituation, die letztlich zu einer Verstopfung unseres Systems führt und den produktiven Umgang mit Informationen blockiert?
Wie gelingt es uns, neue Informationen oder neu erlangte Erkenntnisse mit bereits erarbeitetem Wissen zu verknüpfen, damit vernetztes Wissen entsteht, das zu neuen Problemlösungen führen kann?

Auf all diese Fragen gibt es natürlich nicht die eine richtige Antwort. Jeder muss sich selbst mit seinem eigenen Wissensmanagement auseinandersetzen und sich ein System erarbeiten, das für sie oder ihn funktional ist. Es kann aber helfen, sich die Systeme anderer Menschen anzuschauen, um sein eigenes aufzubauen oder anzupassen.
Gerade zu Beginn der Seminarzeit ist es für Anwärterinnen und Anwärter schwer, den Überblick zu behalten, wenn sie sich noch kein eigenes System erarbeitet haben. In diesem Vortrag möchte ich zeigen, welche Hilfen wir unseren Anwärterinnen und Anwärtern mit auf den Weg geben können, um sie bei der Entwicklung ihres eigenen Wissensmanagementsystems zu unterstützen.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
Medienpädagogische Beratung NLQ

http://www.nlq.niedersachsen.de
https://www.nibis.de/medienbildung-in-studienseminaren—medienkompetentz-ausbilden_10046


Wissenswertes zur Referentin
Lehrerin seit 1999
Fachseminarleiterin Englisch am Studienseminar Aurich seit 2004
Medienpädagogische Beraterin beim NLQ seit 2012
Leiterin des Medienzentrums Emsland / Papenburg seit 2012
Die Medienpädagogische Beratung des NLQ in Niedersachsen bietet u.a. Fortbildungen für Studienseminare an, um die Seminarleitungen bei ihrer Aufgabe zu unterstützen. Neben Multiplikatorenschulungen rund um die Zusatzqualifikation IKT begleiten wir Studienseminare auch bei der medienkonzeptionellen Weiterentwicklung ihrer Einrichtung und unterstützen bei einer zeitgemäßen und nachhaltig angelegten Ausbildung. Sprechen Sie uns gerne an!

NEU

Vortrag: Das Masterplan-Projekt „Additive Fertigung – 3D-Druck in der Schule“
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referent: Hagen Hübner

Die additive Fertigung ist eine Zukunftstechnologie, die als integraler Bestandteil von „Industrie 4.0“ mittel- bis langfristig zu einer nie dagewesenen Optimierung, Individualisierung und Personalisierung von Produkten führen wird.
Additive Fertigungsverfahren werden konventionelle Fertigungsverfahren nicht verdrängen, sondern in vielen Bereichen ergänzen. Der Versand von Bauteilen kann im Idealfall auf einen digitalen Datenaustausch beschränkt werden.
Additiv gefertigte Teile bieten durch ihr geringes Gewicht und ihre hohe Funktions- und Materialeffizienz bei geeigneter Materialwahl erhebliche Vorteile für Umwelt und Klima. Ausschlaggebend für das Erkennen der Chancen und Herausforderungen additiver Fertigungsverfahren ist das praktische Kennenlernen des Entstehungsprozesses eines additiv gefertigten Objekts vom Zeichnen eines CAD-Entwurfs bis zur Produktion mit einem 3D-Drucker.

Das Projekt “Additive Fertigung – 3D-Druck in der Schule” fördert 19 allgemein bildende und 10 berufsbildende Schulen. Die Projektschulen beschaffen mit den gewährten Zuwendungen insgesamt über 150 Geräte verschiedener Hersteller und erproben 3D-Druck- aber auch 3D-Scanverfahren im Unterricht. Die Erkenntnisse und Produkte der Projektschulen sollen nach Projektende in Absprache mit den verantwortlichen Lehrkräften allen niedersächsischen Schulen zugänglich gemacht werden, um die Etablierung additiver Fertigungsverfahren in Schulen zu erleichtern und zu unterstützen.

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de

Wissenswertes zu Institution und Referenten
Hagen Hübner ist Projektleiter „Additive Fertigung – 3D-Druck in der Schule“ bei der Landesinitiative n-21.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.

Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Vortrag: Projekt: „Digitales Lernen 4.0 – Distanzlernen / Berufsbildende Schulen“ der Landesinitiative n-21
Für den Bildungsbereich Berufsschule 
Referenten:
Michael Jordan und Leif Kleinhans

Die Digitalisierung verändert alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Aus den gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge der Digitalisierung ergeben sich neue Herausforderungen und zugleich neue Potentiale für Lehrkräfte und den Unterricht.
Insbesondere die berufliche Bildung ist in hohem Maß von der Digitalisierung und deren Rückwirkung auf Arbeits-, Produktions- und Geschäftsabläufe betroffen. Dabei geht es allerdings um mehr als technische Infrastruktur oder der schulischen Nutzung von Endgeräten. Es stellt sich die Frage, wie sich Lernen neu gestaltet und welche Veränderungen sich daraus für die berufliche Bildung, für Lernprozesse und die Entwicklung von Kompetenzen zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen ergeben.

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Gestaltung digitalen Unterrichts zu ermöglichen und Konzepte des E-Learnings zu erproben.
In diesem Zusammenhang werden unterstützende Fortbildungen mit Digitalisierungsbezug angeboten, um eine berufsbildende Schule als wohnort- bzw. betriebsnahen Lernort zu erhalten und eine cloudbasierte Kooperation und Vernetzung von Schulstandorten voranzutreiben.

Im Rahmen des Projekts werden …

  • 14 berufsbildenden Schulen mit individuellen Bildungsgängen,
  • sieben berufsbildenden Schulen im Bildungsgang
    Kfz-Mechatroniker System- und Hochvolttechnik und
  • vier berufsbildenden Schulen im Bildungsgang
    Kaufleute E-Commerce, gefördert.

In dem Vortrag wird das Projekt von den Projektleitern noch einmal kurz vorgestellt. Anschließend wird eine Projektschule ihr eingereichtes Konzept vorstellen und über bisherigen Verlauf und Umsetzung der Projektidee berichten.

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de

Wissenswertes zu Institution und Referenten
Michael Jordan und Leif Kleinhans sind Projektleiter „Digitales Lernen 4.0 – Distanzlernen / Berufsbildende Schulen“ bei der Landesinitiative n-21.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.
Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Vortrag: Niedersächsische Bildungscloud
Für den Bildungsbereich allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referenten: Christian Burrichter, Hanno ter Haseborg

Im Auftrag des Kultusministeriums entwickelte die Landesinitiative n-21 an zunächst wenigen Projektschulen den Einsatz einer landesweiten digitalen Lern- und Arbeitsumgebung. Im Zuge der krisenbedingten Projekterweiterung erhielten bereits mehr als die Hälfte aller niedersächsischer Schulen einen Zugang zu einem niedrigschwelligen, kostenfreien und datenschutzkonformen Einstieg in eine pädagogisch-digitalisierte Lernplattform, um mit der NBC ihren Unterricht auch bei Wechselunterricht oder einer Schulschließung sicherzustellen.
Bei der NBC handelt es sich nicht nur um ein technisch, sondern vor allem um ein pädagogisch ausgerichtetes Vorhaben: Im Zentrum steht das gemeinsame zeitgemäße Lernen – orts- und zeitunabhängig – mit kollaborativen Methoden und ermöglicht das im Regelbetrieb, im Hybrid- oder Distanzunterricht und auch über Schulgrenzen hinweg – einfach und sicher.

In dem Vortrag werden die Ergebnisse aus dem bisherigen Forschungsprojekt zusammengefasst und ein Ausblick auf das folgende Entwicklungsprojekt gegeben.

Informationen zu den Projekten der Landesinitiative n-21 entnehmen Sie bitte der Homepage (https://www.n-21.de). Details zur Niedersächsischen Bildungscloud sind auch auf der Startseite (https://niedersachsen.cloud) und dem projektbegleitenden Blog (https://blog.niedersachsen.cloud) für Sie zusammengefasst.

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de
Regionales Landesamt für Schule und Bildung

Wissenswertes zur Institution
Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.

Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Vortrag: Learning-Management-Systeme / Moodle
Für den Bildungsbereich allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referent: Ralf Hoheisel. Co-Host: Sven Stemmler

Die gegenwärtige Corona-Krise hat tiefgreifende Auswirkung auf den Unterrichtsbetrieb an unseren Schulen. Die Bandbreite, mit der in der Phase des Lock-Downs eine Weiterführung des Unterrichts stattgefunden hat, reicht von einfachem E-Mail-Versand bis zur Bereitstellung von komplexen Lernarrangements über Learning-Management-Systeme (LMS).
Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen reagiert die Kultusbürokratie, indem sie die Planung (und Erprobung) von Distanzunterricht verbindlich einfordert.
Langfristig scheint in diesem Zusammenhang der Einsatz von LMS alternativlos. Bereits jetzt stehen dieses Systeme zur Verfügung, darüber hinaus entwickeln einige Länder unter erheblichem Kostenaufwand zusätzlich eigene Cloud-Lösungen.

In Niedersachsen hat sich im vergangenen Jahr eine Kommission daran gearbeitet, Lernsituationen als Moodle-Kurse für das Fach Mathematik zu erstellen und allen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung zu stellen.
Am Beispiel einer Lernsituation soll aufgezeigt werden, in welchem Umfang LMS in Distanzlernen eingebunden werden können, über welche Stärken diese Systeme verfügen, aber auch deren Schwächen diskutiert werden.


Institution und Referent
BBS-ME Hannover
https://mathebbs.de/moodle/moodle-kurse.html

StD Ralf Hoheisel: Fachberater für berufsbildende Schulen für den Beratungsbereich Mathematik
Regionales Landesamt für Schule und Bildung, Niedersachsen
www.rlsb.de


Vortrag: Lerntechnologien: Zusammenspiel von Lernmanagementsystemen & Groupwares
Für den berufsbildenden Bereich 
Referent: André Neumann

Was war Ihr maßgeblicher Innovationstreiber in den letzten zwei Jahren? A: der CEO B: der CTO C: Corona

Die Integration von Lernmanagementsystemen und Groupwares hat pandemiebedingt rasant Einzug oder breitere Verwendung im Unterrichtsalltag an Schulen erhalten. Die Auseinandersetzung mit der Verwendung dieser Lerntechnologien und damit der Verknüpfung verschiedener Systeme kann jedoch immer wieder zu neuen Herausforderungen führen.
In diesem Vortrag werden Kernfunktionalitäten der Anwendungen aufgezeigt, um Entscheidungen über den Einsatz von Funktionen treffen zu können.

Die Integration von Lerntechnologie als Prozess anhand des SAMR-Modells soll anschließend verdeutlicht und der schrittweise auch niederschwellige Einsatz diskutiert werden. Unterschiedliche Ausprägungsstufen des Einsatzes von Lerntechnologien werden mit Praxisbeispielen aus dem Unterricht transparent gemacht.
Welche Herausforderungen an Lehrkräfte gestellt werden, um den Einsatz der Lerntechnologien zu meistern und welche Dimensionen im Prozess der Nutzung oder Einführung von Systemen eine Rolle spielen, wird durch das TPACK-Modell vorgestellt. Hieraus können sich auch schulspezifische Fortbildungsbedarfe ermitteln lassen, die den Weg zum erfolgreichen Einsatz der Lernmanagementsysteme und Groupwares ebnen.

Kleinere Nutzungsbeispiele bis hin zur Orchestrierung der unterschiedlichen Anwendungen und Systeme sollen für eine Diskussionsgrundlage nach dem Vortrag und Inspiration dienen.
Auf Wunsch können im zweiten Teil spontan weitere Themengebiete bspw. zur technischen Realisierung von Klassenarbeiten & Tests, die Einbindung von Portfolios, die Organisation von Sprechstunden oder ggf. weitere Aspekte mit eingebunden werden.

Institution
Multi Media Berufsbildende Schulen (MMBBS), Hannover
www.mmbbs.de

Wissenswertes zum Referenten
Schüler*innen auf die Herausforderungen des beruflichen Alltags der Zukunft vorbereiten steht für mich im Fokus meiner Tätigkeit. Hierzu gehören für mich individuelles Fördern und Fordern, ein offenes Ohr zu haben und für Anliegen erreichbar zu sein. Um diese Ziele zu erreichen, nutze ich seit je her gerne Lerntechnologien als Unterstützungssysteme. Mir bereitet es Freude, Werkzeuge für mich zu entdecken und sinnvoll in meinen Unterricht einzubetten. Seit 2016 unterrichte ich an den MMBbS in den Berufsschulklassen der IT-Berufe sowie in der Technikerschule in den Fächern Wirtschaft und Informatik.


Vortrag: Online dezentraler Unterricht – Ein Unterrichtsmodell auch nach der Pandemie?
Für den berufsbildenden Bereich
Referierende: Britta Härke, Dr. Martin Opitz

Die geschlossene Schule als Chance: Die Multi-Media BbS in Hannover sah die corona-bedingte Schulschließung trotz der damit einhergehenden Herausforderungen als große Chance. Wir zeigen Ausgangs- und Gelingensbedingungen des online dezentralen Unterrichts an der Multi-Media Berufsbildenden Schule (MMBbS) Hannover. Daraus folgen erste Schlussfolgerungen für einen online dezentralen Unterricht auch außerhalb der Pandemie. Der Anspruch und Antrieb ist dabei eine Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler für die aktuelle Arbeitswelt – und diese hat sich in den letzten beiden Jahren drastisch verändert.

Institution
Multi-Media BbS Hannover
www.mmbbs.de

Wissenswertes zu den Referierenden
Dipl.-Hdl. Britta Härke, Studiendirektorin – Abteilungsleiterin an der MMBbS
Dr. Martin Opitz, Studiendirektor – Ständiger Vertreter des Schulleiters an der MMBbS


Vortrag: Medienkompetenz in Theorie & Praxis am Studienseminar 
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende Schule und Hochschule
Referent: Carsten de Groot

Anhand mehrerer Best Practice Beispiele möchte ich Ihnen in dem Vortrag skizzieren, wie die Einbindung von Medienkompetenz-Qualifizierungsmaßnahmen in Theorie und Praxis am Studienseminar gelingen kann. Ich werde verschiedene Organisationsformen und Veranstaltungsformate vorstellen und einen Einblick in das “Basismodul Medienkompetenz” geben, welches neben Grundlagen der Medienpädagogik und Medienbildung auch einen medienpraktischen Anteil besitzt, der sowohl in Präsenz- und  Online Veranstaltungen eingesetzt werden kann.

Institution
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Fortbildungsregion Südwest
www.multimediamobile.de

Wissenswertes zum Referenten
Carsten de Groot leitet als Medienpädagoge seit 2009 die Fortbildungsregion Südwest Niedersachsen bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Neben der Medienkompetenz-Qualifizierung von Multiplikatoren im schulischen und außerschulischen Bereich, liegt sein Fokus im Bereich der Lehramtsausbildung an Studienseminaren und Hochschulen der Region.

TAG DER MEDIENKOMPETENZ
am 04.11.2021
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