WORKSHOPS – ERWACHSENENBILDUNG UND AUSSERSCHULISCHE JUGENDBILDUNG

Sofern Angebote mehrere Bildungsbereiche adressieren, finden Sie die jeweiligen Beiträge auch nochmal in der/den Rubrik/en dieser anderen Bildungsbereiche. 


Workshop: Digitale Erwachsenenbildung on air!
Für den Bildungsbereich außerschulische Jugendbildung und Erwachsenenbildung

Referierende: Steffen Münch (AEWB Niedersachsen), Dr. Ramona Lorenzen (AEWB-Beirätin, TU Braunschweig)
Co-Referent*innen:
Alexander Korzekwa (Landesverband der VHS Nds. ), Sarah Sahl (Bildungswerk ver.di), Dagmar Teuber-Montico (KEB Osnabrück),
Astrid Schneller (vhs Göttingen), Katrin Denhard (vhs Hildesheim), Christian Bode (EEB Osnabrück), Frederik Wilhelmi (KEB Hildesheim),

Hanna Bittner, (kvhs Ammerland), Franziska Wolters (VNB Hannover)

Dieser Workshop  zeigt Ihnen die vielfältigen digitalen Angebote, Tools und Produkte der öffentlich geförderten Erwachsenen- und Weiterbildung auf und bietet die Möglichkeit, diese  interaktiv auszuprobieren. Sie erfahren, wie mit I-Pads innovativer Unterricht mit Geflüchteten gestaltet wird, wie digitale Grundkompetenzen für Ältere gestärkt werden und wie ein digitaler Moderationskoffer Ehrenamtliche unterstützt. Ein neuer Digital Check hilft Ihnen, die eigenen Kompetenzen realistisch einzuschätzen. Weiterhin entdecken Sie, wie sich politische Bildung spielerisch durch Gamification gestalten lässt und wie die Umsetzung digitaler Ausstellungen gelingen kann. Sie lernen Beispiele der erfolgreichen Gestaltung von Übergängen hin in den Beruf, die Qualifizierung erwerbssuchender Frauen oder die Vorbereitung auf ein Hochschulstudium im Bereich Touristik kennen. Übergreifend diskutieren Sie mit uns die interaktive Gestaltung von digitalen Veranstaltungen und die Rolle von virtuellen Klassenzimmern sowie Learning-Management-Systemen. Sie erhalten dadurch Anregungen für Ihre eigene Bildungsszenarien.

Institutionen
Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung
www.aewb-nds.de

Die Themeninsel wird gestaltet durch die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Kooperation mit dem Bildungswerk der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Niedersachsen, der Evangelischen Erwachsenenbildung Osnabrück, der Katholischen Erwachsenenbildung im Lande Niedersachsen, dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen, dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens sowie den (Kreis-)Volkshochschulen Ammerland, Göttingen und Hildesheim.


Workshop: Tablets im Unterricht
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie außerschulische Erwachsenenbildung
Referent: Nils Dunsche

Durch das Sofortausstattungsprogramm der Bundesregierung kommen nun immer mehr mobile Geräte (u.a. für das “Homeschooling”) an die Schulen. Zudem haben einige Medienzentren Tablets und iPads für den Verleih angeschafft, so dass Schulen die Möglichkeit haben, die Geräte schnell und einfach zu nutzen, z.B. für kreative Medienprojekte.
Grundsätzlich beinhaltet die Fortbildung eine allgemeine Einführung zum Gerät und dem medienpraktischen Umgang mit vorinstallierten Apps:
– Bedienungsmöglichkeiten des Geräts (Buttons, Wischgesten, Menüs, externe Geräte)
– Benutzeroberfläche einrichten (Ordner anlegen und Apps sortieren)
– Ton aufnehmen und bearbeiten
– Video aufnehmen und bearbeiten
– Foto aufnehmen und bearbeiten
– Dokumente einscannen
– Screenshots erstellen
– Bildschirmsynchronisierung
– Dateitransfer präsent und online

Für praktische Übungen halten Sie bitte ein iPad bereit, mit dem Sie nicht gleichzeitig  an der Videokonferenz teilnehmen.

Institution
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Region Mitte
www.multimediamobile.de

Wissenswertes zur Institution
Die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) schulen und unterstützen Lehrkräfte und außerschulische Pädagog*innen beim Einsatz von Multimedia im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Mit Ihren Workshop-Angeboten und Projektbegleitungen tragen die multimediamobile dazu bei, medienpraktische Arbeit in den Unterricht und Schulalltag sowie in die außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren. Die Palette der Fortbildungsthemen reicht von den klassischen audiovisuellen Medien, z.B. Erklär-Video, Hörspiel und digitale Bildbearbeitung, bis hin zur Arbeit mit Web-Tools im Unterricht und in Projekten. Die NLM hat landesweit sechs multimediamobile im Einsatz, die jeweils von einem*r Medienpädagog*in geleitet werden.


Workshop: Minecraft (Minetest) als Bildungstool
Für alle Schulformen sowie außerschulische Erwachsenenbildung
Referent: Norbert Thien

Das Computerspiel »Minecraft« ist äußerst beliebt bei bei Jungen und Mädchen. Erstaunlich eigentlich, denn es gibt kein festes vorgegebenes Spielziel, die Grafik ist äußerst reduziert und die ganze Welt besteht nur aus Elementen in Würfelform. Aber gerade diese Beschränkungen scheinen den Reiz von »Minecraft« auszumachen. Immer mehr Lehrkräfte und Pädagog:innen erkennen das vielfältige Potenzial des Spiels und setzen es in ihrer Arbeit ein.
In dieser Fortbildung werden verschiedene Einsatzszenarien vorgestellt. Vor allem aber sollen die Teilnehmer:innen selber erste Schritte in die Welt von »Minecraft« wagen und kleine Bauwerke konstruieren.
Zum Einsatz kommt die kostenfreie Variante »Minetest«.

Bitte installieren Sie die Software im Vorfeld (https://www.multimediamobile.de/sued-minetest)

Institution
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Region Süd
www.multimediamobile.de
https://www.multimediamobile.de/sued-minetest

Wissenswertes zum Referenten
Norbert Thien hat Kulturpädagogik studiert und später eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert. Er war als Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim und der Bauhaus-Universität Weimar tätig und bildete viele Jahre Mediengestalter in Heidelberg aus. Er hat als freischaffender Künstler diverse Videoinstallationen entworfen und im Kulturamt der Stadt Bad Dürkheim Theater-, Kabarett- und sonstige Veranstaltungen organisiert.
Seit 2004 arbeitet er für die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Hier zeigt er Lehrkräften und Pädagog*innen, was man alles mit Bildern, Tönen, Videos, Internet, Animationen, Apps & Tablets und Computerspielen im Unterricht machen kann.


Workshop: Digitale Werkzeugkiste – DSGVO-konforme Online-Tools für den (Distanz-)Unterricht
Für den schulischen (allgemeinbildend) und außerschulischen Bildungsbereich
Referentin: Nadine Aggour

Kleine Lernanwendungen, Lernquiz, digital ausfüllbare PDFs oder das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten – in diesem Workshop lernen Sie frei verfügbare datenschutzkonforme Online-Werkzeuge für den Unterricht kennen, probieren diese gleich aus und erhalten Ideen für den Unterrichtseinsatz.
Die digitalen Tools sind Helfer für den Unterricht, motivieren die SchülerInnen, ermöglichen interaktive Unterrichtseinheiten und Ermutigen zur Kollaboration.

Institution:
multimediamobil Südost
www.multimediamobile.de


Workshop: Bilderbuchkino mit der APP PuppetPals kinderleicht erstellen
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende Schulen, außerschulische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung
Referentin: Bianca Kühn

Hier erstellen wir in einem kurzen Workshop kinderleicht kleine Videos im Bilderbuchkino-Stil.
Nach einer kurzen Einführung folgt die Praxisphase, in der Sie die APPs selbst praktisch ausprobieren.
Ziel ist es, die Ausdrucksfähigkeit und die Freude am Lesen sowie am auditiven Gestalten der Kinder zu fördern.
Mithilfe dieser APP können z.B. auch Erklärvideos oder praktische Anleitungen erstellt werden.

Technikbedarf bei Teilnahme: Zusätzlich zur  Videokonferenztechnik ein iPad inkl. der  App Puppet Pals HD director’s pass
https://apps.apple.com/de/app/puppet-pals-hd-directors-pass/id462134755
APP-Kosten ca. 4,49 Euro

Zielgruppe: Anfänger:innen

Institution:
multimediamobil Mitte / NLM
https://www.multimediamobile.de/

Wissenswertes zur Institution
Die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) schulen und unterstützen Lehrkräfte und außerschulische Pädagog*innen beim Einsatz von Multimedia im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Mit Ihren Workshop-Angeboten und Projektbegleitungen tragen die multimediamobile dazu bei, medienpraktische Arbeit in den Unterricht und Schulalltag sowie in die außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren. Die Palette der Fortbildungsthemen reicht von den klassischen audiovisuellen Medien, z.B. Erklär-Video, Hörspiel und digitale Bildbearbeitung, bis hin zur Arbeit mit Web-Tools im Unterricht und in Projekten. Die NLM hat landesweit sechs multimediamobile im Einsatz, die jeweils von einem*r Medienpädagog*in geleitet werden.


Workshop: Cybermobbing, Hass im Netz, Datenklau und Co. – Einblicke in die Arbeit von Peer-Berater*innen der Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de
Für den schulischen (allgemeinbildend) und außerschulischen Bildungsbereich
Referentin: Carolin Bollmeier

Cybermobbing, Hass im Netz, Datenklau – Dies sind nur ein Teil der Probleme, mit denen (junge) Menschen im Internet konfrontiert werden können. Auf JUUUPORT.de finden Jugendliche und junge Erwachsene erste Tipps und Informationen über Internetphänomene und -probleme. Darüber hinaus können sie sich niedrigschwellig von Gleichaltrigen beraten lassen: JUUUPORT.de ist die bundesweit erste und einzige Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Internet haben.  Die Beratungsarbeit leisten ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die sogenannten JUUUPORT-Scouts. Sie setzen sich für die Ratsuchenden ein und helfen ihnen bei Cybermobbing und allen weiteren Problematiken im Netz, denen sie ausgesetzt sind. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei via Kontaktformular auf der Website oder montags bis freitags von 18 bis 20 Uhr per WhatsApp-Messenger.

Im Workshop erhalten Teilnehmer*innen einen Einblick in die peer-to-peer Arbeit der jugendlichen Berater*innen. Es wird zum einen deutlich, wie die Beratung bei JUUUPORT organisiert ist. Zum anderen werden die Themen dargestellt, mit denen sich junge Ratsuchende an die JUUUPORT-Scouts wenden. Anhand von an der Beratung angelehnten Fallbeispielen, die im Workshop gemeinsam bearbeitet werden, erhalten die Teilnehmer*innen   einen direkten Einblick in die Beratungsarbeit der Scouts.

Darüber hinaus können sich die Teilnehmer*innen informieren, wie sich die JUUUPORT-Scouts auch über die Beratung hinaus für ein respektvolles Miteinander im Netz stark machen.

Institution
JUUUPORT e.V.
www.juuuport.de

Wissenswertes zur Institution
JUUUPORT e.V. setzt sich für ein respektvolles Miteinander im Internet ein. Auf der Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de beraten junge Menschen auf ehrenamtlicher Basis Gleichaltrige kostenfrei und vertraulich bei Problemen im Internet. Auch über die Beratung hinaus setzen sich die JUUUPORT-Scouts für ein respektvolles Miteinander im Netz ein – Sei es in ihren kreativen Aktionen in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram, oder in Form ihrer Online-Seminare für Schulklassen, Jugendgruppen und weitere interessierte junge Menschen zu Themen wie Cybermobbing oder Fake News in Zeiten von Corona. JUUUPORT e.V. ist außerdem Träger der Rat-und Hilfeplattform jugend.support.

Der Workshop zu JUUUPORT’s Beratungsplattform wird von einem JUUUPORT-Scout durchgeführt. Die Scouts sind junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren aus ganz Deutschland, die neben der Beratung auch Online-Seminare für junge Menschen zu Internetphänomenen und -problemen durchführen.


Workshop: Update für den Jugendmedienschutz
Für alle Bildungsbereiche
Referentin: Eva Hanel

Seit dem 01.05.2021 ist das neue Jugendschutzgesetz in Kraft, das in seinen Änderungen vor allem den Jugendmedienschutz fokussiert. Das Gesetz zielt auf drei Bereiche: Schutz, Orientierung und Durchsetzung.
Kinder und Jugendliche sollen vor Interaktionsrisiken wie bspw. Cybermobbing, sexuelle Übergriffe, Datenweitergabe oder Hassrede geschützt werden, um ihnen eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen. Dazu zählt, dass bei Kindern und Jugendlichen relevante Internetdienste zu Voreinstellungen verpflichtet werden, damit mögliche Interaktionsrisiken minimiert werden können. Zudem soll es ein leicht erreichbares, einfaches und verständliches Hilfs- und Beschwerdemanagement geben, auf das Mädchen und Jungen zurückgreifen können, wenn sie sich bedroht oder bedrängt fühlen.
Pädagogische Fachkräfte und Eltern erhalten Unterstützung bei dem Ziel, Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten und altersgemäß risikobewussten Mediennutzer*innen zu erziehen. Orientierung sollen Positivkennzeichen, Gütesiegel, Rat- und Hilfeangebote sowie die Information über jugendgefährdende Inhalte, ihre Wirkrisiken und ihren Bezug zu jugendkulturellen Phänomenen geben. Spiele und Filme erhalten ein einheitliches Alterskennzeichen, egal ob sie online gestreamt oder im Einzelhandel gekauft werden. In dem Verfahren der Alterskennzeichnung werden nun auch Kostenfallen, glücksspielähnliche bzw. -spielstimulierende Mechanismen sowie eine mögliche exzessive Nutzung berücksichtigt.

Deskriptoren sollen pädagogischen Fachkräften, Eltern als auch Kindern und Jugendlichen veranschaulichen, welche Inhalte bzw. Interaktionsrisiken für das jeweilige Alterskennzeichen ausschlaggebend waren.
Die seit Mai geltenden Regeln sollen nicht nur national, sondern auch gegenüber ausländischen Anbietern (TikTok, YouTube, Discord, Instagram u. a.) durchgesetzt werden, die Mädchen und Jungen besonders intensiv nutzen.

Über diese Änderungen des Jugendschutzgesetzes wird Eva Hanel, Referentin für Medienpädagogik der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen informieren.

Institution
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS)
www.jugendschutz-niedersachsen.de

Wissenswertes zur Institution
Als Fachreferat der LAG der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. unterstützt die LJS pädagogische Fachkräfte sowie Eltern bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Die LJS steht für einen zeitgemäßen, aufgeklärten Kinder- und Jugendschutz, der die Bedürfnisse und Entwicklungschancen von Mädchen und Jungen in den Mittelpunkt stellt.
Die Kolleg*innen wollen, dass Kinder und Jugendliche sicher aufwachsen und ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden führen. Die Fortbildungen, Projekte und Materialien der LJS basieren auf der Überzeugung, dass Prävention der beste Schutz ist. Auf dieser Grundlage qualifizieren wir Fachkräfte und befähigen Eltern, mit Mädchen und Jungen auch in schwierigen Situationen umgehen zu können und sie bei entwicklungsbedingten Herausforderungen zu stützen.


Workshop: Jugendarbeit online! Alles digital?
Für den außerschulischen Bildungsbereich
Referent: Sonja Reichmann (LJR Nds. e.V.),
Ralf Willius (smiley.ev)

In der außerschulischen Jugendarbeit mobilisierten sich in 2020 neue, plattformübergreifende Angebote – von digitalen Gruppenstunden bis hin zu Unterstützungs-, Kooperations- und Weiterbildungsangeboten. Teams organisierten sich virtuell, Gremien entschieden online und Fortbildungen fanden digital statt.

Die Kooperation »neXTmedia – Medienkompetenz in der Jugendarbeit» zwischen Landesjugendring Niedersachsen e.V. und Niedersächsischer Landesmedienanstalt (NLM) zeigt Szenarien für das Aufwachsen in der digitalen Gesellschaft auf und qualifiziert haupt- und ehrenamtliche Multiplikator*innen und Aktive in der Jugendarbeit – von Bildungsreferent*innen bis zu Jugendleiter*innen und politischen Funktionsträger*innen für ihre medienpraktische- und pädagogische Arbeit.

Der Workshop führt exemplarisch in die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ein, greift lebensweltbezogene digitale Beteiligungsszenarien auf, sensibilisiert zu Desinformation und für Engagement im Netz. Im Folgenden werden digital/hybride Qualifizierungsangebote der Kooperation für die Jugendarbeit vorgestellt und Fördertipps für Projekte in der Jugendarbeit geteilt.

Der Workshop findet in Kooperation mit smiley e.V. – Verein zur Förderung der Medienkompetenz statt.

Institution
Landesjugendring Niedersachsen e.V.
www.ljr.de


Workshop: Neue Möglichkeiten durch Hybridkonzepte
Für den schulischen (allgemeinbildend) und außerschulischen Bildungsbereich sowie Hochschule
Referent: Sebastian Baller

Die Corona-Pandemie hat uns Herausforderungen wie auch Potenziale der Digitalität für die kulturelle Jugendarbeit aufgezeigt.
Wie kann diese neue Situation als Chance genutzt werden, um die Entwicklung digitaler und hybrider  Angebote und Arbeitsstrukturen voranzubringen?
Sebastian Baller von der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film Niedersachsen stellt Möglichkeiten und Werkzeuge vor, die junge Menschen und Dozent*innen befähigen, digitale Räume selbstbestimmt zu nutzen und in ihnen gemeinsam Inhalte und Projekte zu entwickeln. Das Ziel sollte sein, Risiken und Unzulänglichkeiten des digitalen Austauschs zu mindern und die Stärken sowohl digitaler als auch analoger Ansätze sinnvoll und zielführend zu verbinden. Der selbstbestimmte, kreative Ansatz der Kulturellen Bildung bietet dafür interessante Perspektiven. Und der digitale Raum noch weitere Möglichkeiten.

Institution
LAG Jugend und Film Niedersachsen e.V.
www.lag-jugend-und-film.de
www.facebook.com/LAG.Jugend.und.Film

Wissenswertes zur Institution
Die LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V. ist Ihre kompetente Ansprechpartnerin für bewegte Bilder und für Bilder, die bewegen: Sie vertritt in Niedersachsen rund 90 Mitgliedsvereine und Einzelmitglieder aus mehr als 50 Orten von der Nordsee bis zum Harz. Sie widmet sich mit Fachtagungen, Seminaren und Workshops innovativen Formaten, wie Games, Social Media und crossmedialem Erzählen. Sie leistet aktive Jugendmedienarbeit mit eigenen Projekten, wie z.B. dem jährlichen Film-Sommercamp oder den Game Days. Und sie bringt mit dem Mobilen Kino Niedersachsen seit über 25 Jahren das Kino an kinolose Orte.


Workshop: Was ist wirklich wahr? Recherche vom Medienprofi
Für den außerschulischen Bildungsbereich, allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen
Referierende: Martin Reckweg (NDR), Hans-Jakob Erchinger (NLQ)

Recherchieren gehört zum Unterrichtsalltag vieler Fächer. Wo kommt ein Zitat her, was weiß ich über eine Quelle, wie schätze ich eine Aussage ein?
Doch was im Unterricht erlernt wird, übertragen viele Schüler*innen nicht ohne Weiteres in ihren Alltag. Besonders, wenn es um den manchmal geradezu leichtfertigen Umgang mit den Medien geht, insbesondere mit den digitalen Medien.

Der Workshop soll Lehrenden vermitteln, wie das in der Schule Gelernte auch im Alltag der Schüler*innen  in die Praxis umgesetzt werden kann. Denn Medienkompetenz ist heutzutage so wichtig wie Englisch oder Geschichte.
Gemeinsam wird erarbeitet, wie ein praxisnahes Recherche-Projekt in den Unterricht integriert werden kann, welcher Vorbereitung es durch die Lehrkräfte bedarf und was die Erwartungen der Lehrkräfte an die Medienprofis sind.

Das Projekt „Journalismus macht Schule“ zum Tag der Pressefreiheit hat dafür schon wichtige Erkenntnisse und entsprechendes Feedback geliefert. Es dient als Beispiel für ein gelingendes Miteinander in der Vermittlung von Medienkompetenz.

 

Institutionen
Norddeutscher Rundfunk (NDR)
www.ndr.de/niedersachsen

Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de

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am 04.11.2021
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