WORKSHOPS – BERUFLICHER BILDUNGSBEREICH

Sofern Angebote mehrere Bildungsbereiche adressieren, finden Sie die jeweiligen Beiträge auch nochmal in der/den Rubrik/en dieser anderen Bildungsbereiche. 


Workshop: Tablets im Unterricht
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie außerschulische Erwachsenenbildung
Referent: Nils Dunsche

Durch das Sofortausstattungsprogramm der Bundesregierung kommen nun immer mehr mobile Geräte (u.a. für das “Homeschooling”) an die Schulen. Zudem haben einige Medienzentren Tablets und iPads für den Verleih angeschafft, so dass Schulen die Möglichkeit haben, die Geräte schnell und einfach zu nutzen, z.B. für kreative Medienprojekte.
Grundsätzlich beinhaltet die Fortbildung eine allgemeine Einführung zum Gerät und dem medienpraktischen Umgang mit vorinstallierten Apps:
– Bedienungsmöglichkeiten des Geräts (Buttons, Wischgesten, Menüs, externe Geräte)
– Benutzeroberfläche einrichten (Ordner anlegen und Apps sortieren)
– Ton aufnehmen und bearbeiten
– Video aufnehmen und bearbeiten
– Foto aufnehmen und bearbeiten
– Dokumente einscannen
– Screenshots erstellen
– Bildschirmsynchronisierung
– Dateitransfer präsent und online

Für praktische Übungen halten Sie bitte ein iPad bereit, mit dem Sie nicht gleichzeitig  an der Videokonferenz teilnehmen.

Institution:
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Region Mitte
www.multimediamobile.de

Wissenswertes zur Institution
Die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) schulen und unterstützen Lehrkräfte und außerschulische Pädagog*innen beim Einsatz von Multimedia im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Mit Ihren Workshop-Angeboten und Projektbegleitungen tragen die multimediamobile dazu bei, medienpraktische Arbeit in den Unterricht und Schulalltag sowie in die außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren. Die Palette der Fortbildungsthemen reicht von den klassischen audiovisuellen Medien, z.B. Erklär-Video, Hörspiel und digitale Bildbearbeitung, bis hin zur Arbeit mit Web-Tools im Unterricht und in Projekten. Die NLM hat landesweit sechs multimediamobile im Einsatz, die jeweils von einem*r Medienpädagog*in geleitet werden.


Workshop: Minecraft (Minetest) als Bildungstool
Für alle Schulformen sowie außerschulische Erwachsenenbildung
Referent: Norbert Thien

Das Computerspiel »Minecraft« ist äußerst beliebt bei bei Jungen und Mädchen. Erstaunlich eigentlich, denn es gibt kein festes vorgegebenes Spielziel, die Grafik ist äußerst reduziert und die ganze Welt besteht nur aus Elementen in Würfelform. Aber gerade diese Beschränkungen scheinen den Reiz von »Minecraft« auszumachen. Immer mehr Lehrkräfte und Pädagog:innen erkennen das vielfältige Potenzial des Spiels und setzen es in ihrer Arbeit ein.
In dieser Fortbildung werden verschiedene Einsatzszenarien vorgestellt. Vor allem aber sollen die Teilnehmer:innen selber erste Schritte in die Welt von »Minecraft« wagen und kleine Bauwerke konstruieren.
Zum Einsatz kommt die kostenfreie Variante »Minetest«.

Bitte installieren Sie die Software im Vorfeld (https://www.multimediamobile.de/sued-minetest)

Institution
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Region Süd
www.multimediamobile.de
https://www.multimediamobile.de/sued-minetest

Wissenswertes zum Referenten
Norbert Thien hat Kulturpädagogik studiert und später eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert. Er war als Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim und der Bauhaus-Universität Weimar tätig und bildete viele Jahre Mediengestalter in Heidelberg aus. Er hat als freischaffender Künstler diverse Videoinstallationen entworfen und im Kulturamt der Stadt Bad Dürkheim Theater-, Kabarett- und sonstige Veranstaltungen organisiert.
Seit 2004 arbeitet er für die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Hier zeigt er Lehrkräften und Pädagog*innen, was man alles mit Bildern, Tönen, Videos, Internet, Animationen, Apps & Tablets und Computerspielen im Unterricht machen kann.


Workshop: Projekt „Mensch-Roboter-Kollaboration – Robonatives“ der Landesinitiative n-21
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referenten:
Werner Willig, Reiner Kochanke

Der Einsatz von kollaborativen Robotern auch in Schulen bietet sich an, da hierbei auf eine räumliche Trennung sowie auf Abschrankungen durch Zäune und Sicherheitszellen verzichtet werden kann. Die Sicherheit des Menschen wird durch Sensoren in den Roboterarmen gewährleistet, die Kollisionen erkennen und ihre Bewegungen einstellen.

Im Rahmen des Projekts werden

  • an 53 allgemeinbildenden Schulen Technologielabore,
  • an sechs berufsbildenden Schulen Innovations- und Zukunftszentren Robotik,
  • an vier weiteren berufsbildenden Schulen Innovations- und Zukunftszentren Pflege und
  • an Hochschulen ein Kompetenzzentrum, angesiedelt an drei Standorten, eingerichtet.
  • Technologielabore

Kern der Technologielabore sind sogenannte Desktop-Roboter und/oder industrienahe Leichtbauroboter, die in geeigneten Anwendungsszenarien ihre besonderen Fähigkeiten ausspielen. Ziel ist es, die Jugendlichen mit moderner zukunftsweisender Ausstattung für die MINT-Fächer zu begeistern und eine technische Berufsorientierung zu geben.

  • Innovations- und Zukunftszentren Technik

In einem Roboterlabor teachen und programmieren ein Teil der Schüler/innen die Industrieroboter. Die anderen Schüler/innen programmieren digitale Zwillinge an PCs oder mit VR-Brillen. Ergänzend erarbeiten sich die Schüler/innen selbstständig die notwendigen theoretischen Inhalte z. B. über Onlinekurse.

  • Innovations- und Zukunftszentren Gesundheit und Pflege

In einem realitätsnahen Umfeld sollen Roboter und digitale Assistenzsysteme in der Pflege zum Einsatz gebracht werden.  Dazu werden berufstypische Pflegefachräume eingerichtet, in denen die Schülerinnen und Schüler die Systeme parametrieren, programmieren und testen.

  • Kompetenzzentrum für Robotik

An einer Hochschule wird ein Kompetenzzentrum eingerichtet. Weitere Hochschulen decken als Satelliten spezielle Themengebiete ab und gewährleisten eine landesweite Unterstützung. Das Kompetenzzentrum steht allen Projektschulen begleitend, vor allem in Form von Fortbildungen, zur Verfügung stehen.

Im Workshop soll das Projekt „Robonatives“ kurz von den Moderatoren vorgestellt werden.
Anschließend präsentieren drei Projektschulen – ein Technologielabor, jeweils ein Innovations- und Zukunftszentrum Robotik und Pflege – ihre Konzepte und den aktuellen Stand der Umsetzung. An diese Präsentationen schließt sich eine offene Fragerunde an.

 

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de

Wissenswertes zu Institution und Referenten
Werner Willig und Reiner Kochanke sind Projektleiter „Mensch-Roboter-Kollaboration – Robonatives“ bei der Landesinitiative n-21.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.

Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Workshop: Was ist wirklich wahr? Recherche vom Medienprofi
Für den außerschulischen Bildungsbereich, allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen
Referierende: Martin Reckweg (NDR), Hans-Jakob Erchinger (NLQ)

Recherchieren gehört zum Unterrichtsalltag vieler Fächer. Wo kommt ein Zitat her, was weiß ich über eine Quelle, wie schätze ich eine Aussage ein?
Doch was im Unterricht erlernt wird, übertragen viele Schüler*innen nicht ohne Weiteres in ihren Alltag. Besonders, wenn es um den manchmal geradezu leichtfertigen Umgang mit den Medien geht, insbesondere mit den digitalen Medien.

Der Workshop soll Lehrenden vermitteln, wie das in der Schule Gelernte auch im Alltag der Schüler*innen  in die Praxis umgesetzt werden kann. Denn Medienkompetenz ist heutzutage so wichtig wie Englisch oder Geschichte.
Gemeinsam wird erarbeitet, wie ein praxisnahes Recherche-Projekt in den Unterricht integriert werden kann, welcher Vorbereitung es durch die Lehrkräfte bedarf und was die Erwartungen der Lehrkräfte an die Medienprofis sind.

Das Projekt „Journalismus macht Schule“ zum Tag der Pressefreiheit hat dafür schon wichtige Erkenntnisse und entsprechendes Feedback geliefert. Es dient als Beispiel für ein gelingendes Miteinander in der Vermittlung von Medienkompetenz.

 

Institutionen
Norddeutscher Rundfunk (NDR)
www.ndr.de/niedersachsen

Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de


Workshop: Update für den Jugendmedienschutz
Für alle Bildungsbereiche
Referentin: Eva Hanel

Seit dem 01.05.2021 ist das neue Jugendschutzgesetz in Kraft, das in seinen Änderungen vor allem den Jugendmedienschutz fokussiert. Das Gesetz zielt auf drei Bereiche: Schutz, Orientierung und Durchsetzung.
Kinder und Jugendliche sollen vor Interaktionsrisiken wie bspw. Cybermobbing, sexuelle Übergriffe, Datenweitergabe oder Hassrede geschützt werden, um ihnen eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen. Dazu zählt, dass bei Kindern und Jugendlichen relevante Internetdienste zu Voreinstellungen verpflichtet werden, damit mögliche Interaktionsrisiken minimiert werden können. Zudem soll es ein leicht erreichbares, einfaches und verständliches Hilfs- und Beschwerdemanagement geben, auf das Mädchen und Jungen zurückgreifen können, wenn sie sich bedroht oder bedrängt fühlen.
Pädagogische Fachkräfte und Eltern erhalten Unterstützung bei dem Ziel, Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten und altersgemäß risikobewussten Mediennutzer*innen zu erziehen. Orientierung sollen Positivkennzeichen, Gütesiegel, Rat- und Hilfeangebote sowie die Information über jugendgefährdende Inhalte, ihre Wirkrisiken und ihren Bezug zu jugendkulturellen Phänomenen geben. Spiele und Filme erhalten ein einheitliches Alterskennzeichen, egal ob sie online gestreamt oder im Einzelhandel gekauft werden. In dem Verfahren der Alterskennzeichnung werden nun auch Kostenfallen, glücksspielähnliche bzw. -spielstimulierende Mechanismen sowie eine mögliche exzessive Nutzung berücksichtigt.

Deskriptoren sollen pädagogischen Fachkräften, Eltern als auch Kindern und Jugendlichen veranschaulichen, welche Inhalte bzw. Interaktionsrisiken für das jeweilige Alterskennzeichen ausschlaggebend waren.
Die seit Mai geltenden Regeln sollen nicht nur national, sondern auch gegenüber ausländischen Anbietern (TikTok, YouTube, Discord, Instagram u. a.) durchgesetzt werden, die Mädchen und Jungen besonders intensiv nutzen.

Über diese Änderungen des Jugendschutzgesetzes wird Eva Hanel, Referentin für Medienpädagogik der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen informieren.

Institution
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS)
www.jugendschutz-niedersachsen.de

Wissenswertes zur Institution
Als Fachreferat der LAG der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. unterstützt die LJS pädagogische Fachkräfte sowie Eltern bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Die LJS steht für einen zeitgemäßen, aufgeklärten Kinder- und Jugendschutz, der die Bedürfnisse und Entwicklungschancen von Mädchen und Jungen in den Mittelpunkt stellt.
Die Kolleg*innen wollen, dass Kinder und Jugendliche sicher aufwachsen und ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden führen. Die Fortbildungen, Projekte und Materialien der LJS basieren auf der Überzeugung, dass Prävention der beste Schutz ist. Auf dieser Grundlage qualifizieren wir Fachkräfte und befähigen Eltern, mit Mädchen und Jungen auch in schwierigen Situationen umgehen zu können und sie bei entwicklungsbedingten Herausforderungen zu stützen.


Workshop: Living under 12 stars: eTwinning – die Gemeinschaft für Schulen in Europa. Ein Workshop für Einsteiger
Für die Bildungsbereiche Schule und Berufsschule
Referentinnen: Daniela Braun, Gitta Kleen

Das EU-Programm eTwinning verbindet Schulen sowie vorschulische Einrichtungen in Europa. Sie finden mit eTwinning unkompliziert Partnerschulen für gemeinsame Lernaktivitäten. Auch deutsche Einrichtungen können miteinander kooperieren. Für den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen eröffnet eTwinning vielfältige Möglichkeiten. eTwinning unterstützt Sie auf dem Weg zu einer medienpädagogisch und europäisch ausgerichteten Schule.

Wer kann sich beteiligen?
Lehrkräfte aller Fächer, Schulformen und Jahrgangsstufen können beteiligen – von der Vorschule bis zum Berufskolleg. Auch wenn Sie bereits eine Partnereinrichtung haben (beispielsweise als Europaschule, im Rahmen einer strategischen Schulpartnerschaft mit Erasmus+ und/oder Schüleraustauschen), können Sie auf der eTwinning-Plattform regelmäßig online zusammenarbeiten. Nutzen Sie eTwinning zur Partnersuche, zur Abstimmung im Lehrernetzwerk, zur Vor- und Nachbereitung von Begegnungsreisen und zur Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern.
Die Veranstaltung ist insbesondere für Anfänger im Bereich Arbeits- und Lernplattformen konzipiert. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind allerdings grundlegende PC- und Internetkenntnisse.

Um eine möglichst praxisnahe Heranführung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frühzeitig vor der Veranstaltung selbst bei eTwinning registrieren (www.etwinning.net) und zu der Fortbildung ihre Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) bereithalten.
Eine Registrierung verpflichtet Sie nicht, später ein Projekt durchzuführen! Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Braun oder Frau Kleen auf. Nach einem circa 45-minütigen Impulsvortrag arbeiten die TeilnehmerInnen an gewählten Schwerpunkten (z.B. Partnersuche, Profilerstellung, Projektgründung etc.).’

Wissenswertes zum Programm
www.etwinning.net
https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html

Wissenswertes zu Referentinnen
Daniela Braun: Seit 2011 unterrichte ich die Fächer Englisch und Sport am Burg-Gymnasium Bad Bentheim. Durch die Begeisterung für einen lebendigen Fremdsprachenunterricht bin ich 2015 auf eTwinning und Erasmus+ aufmerksam geworden. Und so kam Europa zu uns und das Burg-Gymnasium nach Europa. So hoffe ich, Ihnen als Europamoderatorin einen guten und intensiven Einblick in die Möglichkeiten von Erasmus+ sowie im Bereich eTwinning geben zu können.

Gitta Kleen: Ich unterrichte seit August 2007 die Fächer Englisch und Kunst am Gymnasium Ulricianum Aurich.
Im Rahmen der Erasmus+ Projekte nutzte ich eTwinning schon lange und ein Projekt konnte 2019 ein Qualitätssiegel erreichen. Die Pandemie hat die Arbeit im digitalen Bereich vorangebracht und verstärkt, so dass ich in mehreren eTwinning-Projekten beteiligt bin und auch mehrere Kollegen und Kolleginnen für Projekte interessieren konnte. Ich freue mich, die Begeisterung für europäische Projekte in der Beratung teilen zu können und Hilfestellung zu bieten.


Workshop: Tipps und Tools für die europäische Projektarbeit mit der Hilfe von eTwinning
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referentinnen: Daniela Braun, Gitta Kleen

Das EU-Programm eTwinning verbindet Schulen sowie vorschulische Einrichtungen in Europa. Sie haben bereits eine Partnerschulen für gemeinsame Lernaktivitäten gefunden und/oder sind in konkreten Planungen für ein zukünftiges Projekt. Anhand von Beispielen aus dem Sekundarbereich I und II werden verschiedene Projekte vorgestellt und wir unterstützen Sie bei der konkreten
Planung Ihrer Projekte.
Für den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen eröffnet eTwinning vielfältige Möglichkeiten.
eTwinning unterstützt Sie auf dem Weg zu einer medienpädagogisch und europäisch ausgerichteten Schule.
Wer kann sich beteiligen?
Lehrkräfte aller Fächer, Schulformen und Jahrgangsstufen können sich beteiligen – von der Vorschule bis zum Berufskolleg. Schön wäre es, wenn Sie bereits erste Ideen von eTwinning haben und sich auf der Seite zurechtfinden. In diesem Seminar geht es um die gezielte Projektplanung. Auch wenn Sie bereits eine Partnereinrichtung haben (beispielsweise als Europaschule oder im Rahmen einer Strategischen Schulpartnerschaft mit Erasmus+), können Sie in diesem Seminar praktische Tipps zur Umsetzung Ihrer Projekte erhalten.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind grundlegende PC- und Internetkenntnisse sowie eine bestehende Registrierung bei www.etwinning.net.

Eine Registrierung verpflichtet Sie nicht, später ein Projekt durchzuführen! Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Braun oder Frau Kleen auf. Nach einem circa 15-minütigen Impulsvortrag arbeiten die TeilnehmerInnen an gewählten Schwerpunkten (z.B. Partnersuche, Projektgründung, Projektaufbau etc.).

Wissenswertes zum Programm
www.etwinning.net
https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html

Wissenswertes zu Referentinnen
Daniela Braun: Seit 2011 unterrichte ich die Fächer Englisch und Sport am Burg-Gymnasium Bad Bentheim. Durch die Begeisterung für einen lebendigen Fremdsprachenunterricht bin ich 2015 auf eTwinning und Erasmus+ aufmerksam geworden. Und so kam Europa zu uns und das Burg-Gymnasium nach Europa. So hoffe ich, Ihnen als Europamoderatorin einen guten und intensiven Einblick in die Möglichkeiten von Erasmus+ sowie im Bereich eTwinning geben zu können.

Gitta Kleen: Ich unterrichte seit August 2007 die Fächer Englisch und Kunst am Gymnasium Ulricianum Aurich.
Im Rahmen der Erasmus+ Projekte nutzte ich eTwinning schon lange und ein Projekt konnte 2019 ein Qualitätssiegel erreichen. Die Pandemie hat die Arbeit im digitalen Bereich vorangebracht und verstärkt, so dass ich in mehreren eTwinning-Projekten beteiligt bin und auch mehrere Kollegen und Kolleginnen für Projekte interessieren konnte. Ich freue mich, die Begeisterung für europäische Projekte in der Beratung teilen zu können und Hilfestellung zu bieten.


Workshop: Erasmus+ Schulbildung digital: eTwinning im Fremdsprachenunterricht
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referierende: Heike Keuser, Christian Fischer

Sie wollen den Blick über den Tellerrand wagen und in einem virtuellen Projekt in einer sicheren virtuellen Umgebung auf internationaler Ebene arbeiten? Sie möchten ihren Fremdsprachenunterricht mit authentischen Sprachbegegnungen füllen? Dann ist eTwinning für Sie genau das Richtige.

Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, die eine europäische Schulpartnerschaft über das Internet beginnen möchten und noch keine eTwinning-Projekterfahrung haben. Wesentliche Inhalte der Veranstaltung sind:

Einführung in die Werkzeuge des eTwinning-Portals

Pädagogisch-didaktischer Nutzen von eTwinning am Beispiel der eTwinning-Projekte des Amandus-Abendroth-Gymnasiums Cuxhaven.

Wissenswertes zum Programm
www.etwinning.net

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