WORKSHOPS – SCHULISCHER BILDUNGSBEREICH

Sofern Angebote mehrere Bildungsbereiche adressieren, finden Sie die jeweiligen Beiträge auch nochmal in der/den Rubrik/en dieser anderen Bildungsbereiche. 

Workshop: Digitales Classroom-Management
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Jörg Steinemann

Classroom Management – Wir alle kennen diesen Begriff aus Studium und Referendariat. Wir alle können Classroom Management im Unterricht anwenden.

Bedingt durch die fortschreitende Digitalisierung all unserer Lebensbereiche, sowohl die privaten, die gesellschaftlichen wie auch die beruflichen verändert sich unser privates Umfeld. Das heißt, durch die digitale Transformation unserer Gesellschaft gelangen wir in eine Kultur der Digitalität. Diese Kultur der der Digitalität hat natürlich auch Auswirkungen auf die Schule. Die nächste Frage wäre also: Was bedeutet der Wandel unserer Gesellschaft hin In eine Kultur der Digitalität für unsere Schule, für unseren Unterricht? Was ist digitale Didaktik? Was bedeutet Unterricht in einer Kultur der Digitalität?
Was bedeutet Classroom Management in einer Kultur der Digitalität?
In diesem Workshop diskutieren sie Antworten auf diese Fragen und entwickeln Konsequenzen für ihren schulischen Alltag.

Der Workshop ist als Blended-Kurs mit einem asynchronen Inhalt geplant.
Bitte schauen sie sich im Vorfeld der Veranstaltung folgendes Video auf Youtube an:
https://www.youtube.com/watch?v=gQFQEHP07hk
Ohne vorheriges betrachten des Videos ist eine Teilnahme an diesem Workshop nicht möglich.

Institution:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Fachbereich 35 Medienbildung
http://www.nlq.niedersachsen.de

NEU

Workshop: Erstellung lernförderlicher Materialien auf Basis der kognitive-load Theorie
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Jörg Steinemann

Lerninhalte werden meist nicht nur über ein Medium allein vermittelt, sondern multimedial – also mit einer Kombination unterschiedlicher Medien, wie z. B. Text und Bild oder Text und Grafik. Wie multimediale Inhalte für die Schülerinnen und Schüler gestaltet sein müssen, damit sie die kognitiven Prozesse des Lernens und Behaltens fördern, lässt sich aus Gestaltungsprinzipien ableiten. Den lehr-lerntheoretischen Hintergrund für diese Prinzipien bilden die Cognitive Load Theory (Theorie der kognitiven Belastung) und die Cognitive Theory of Multimedia Learning (Kognitive Theorie multimedialen Lernens).

Die Cognitive Load Theory (CLT) oder die Theorie der kognitiven Belastung wurde erstmals 1988 von John Sweller entwickelt, um zu beschreiben, wie Lernprozesse optimal an das menschliche Gedächtnissystem und Informationsverarbeitungsprozesse angepasst werden können.

In diesem Kurs lernen sie die kognitive-load Theorie kennen und Grundsätze der Gestaltung von Arbeitsmaterialien auf Basis dieser Theorie. Exemplarisch wenden sie diese Prinzipien in einer Arbeitsphase an.

Der Workshop ist als Blended-Kurs mit einem asynchronen Inhalt geplant.
Bitte schauen sie sich im Vorfeld der Veranstaltung folgende Playlist auf Youtube an und starten mit dem Vorwort: https://www.youtube.com/watch?v=AK8md01_Zc8&list=PLwKiLhXWbZzQ4VkG2a1zFq2BWFXZzt75o
Ohne vorheriges betrachten der Videos ist eine Teilnahme an diesem Workshop nicht möglich.
Eine sichere Bedienung der Standard-Software ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs.

Institution:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Fachbereich 35 Medienbildung
http://www.nlq.niedersachsen.de


Workshop: Hier bist du richtig! Digitales multiprofessionelles Arbeiten in Ganztagsgrundschulen – Tipps und Tools
Für den schulischen Bildungsbereich
Referentin: Claudia Maria Korte

Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt der schulischen Arbeit – wie geht das digital und den ganzen Tag und von unterschiedlichen Playern? Um kreativ und partizipativ digital lernen und arbeiten zu können, können digitale Tools für alle miteinander Arbeitenden hilfreich sein. Vorgestellt werden das Comictool, das „Zauberauge“ und weitere kollaborative kostenlose Tools und Hilfen aus dem NLQ, die in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Zusammenhängen von jedem genutzt werden können. Zeit zum Probieren und Kommunizieren ist natürlich inbegriffen!

Institution:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Fachbereich 33 Unterrichtsübergreifende Vorhaben
http://www.nlq.niedersachsen.de

Wissenswertes zur Referentin
Claudia Maria Korte ist Fortbildungsverantwortliche im NLQ, unter anderem für die Bereiche Ganztag und soziale Arbeit in schulischer Verantwortung. Sie ist Erziehungswissenschaftlerin und Montessoripädagogin und war lange Jahre Schulleitung auch einer Ganztagsgrundschule. Dort war die Arbeit in multiprofessionellen Teams, auch im digitalen Bereich, für sie schon immer eine Selbstverständlichkeit.
https://nibis.de/ganztagsschule_8987

https://nibis.de/soziale-arbeit-in-schulischer-verantwortung_11547


Workshop: Deutsch als Zweit- und Bildungssprache digital und kollaborativ
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Tim Krieger, Timo Ihrke

Kompetenzen in der Zweit- und Bildungssprache sind Voraussetzung zur Teilnahme an Unterrichtsgesprächen, zum Verstehen von Texten oder zur Bewältigung von Arbeitsaufträgen – und letztendlich zur gesellschaftlichen Teilhabe. Eine sprachsensible Begleitung der Lernenden ist eine spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe für alle Lehrkräfte einer Schule.
Digitale Endgeräte können hier unterstützend eingesetzt werden. Sie ermöglichen den Zugriff auf ergänzendes Material wie audiovisuelle Medien und erlauben einen kreativen Umgang mit Sprache. Gleichzeitig fördern sie die Entwicklung von digitalen Kompetenzen.
In diesem Online-Workshop erhalten die Teilnehmenden eine praxisnahe Einführung in die digitale Welt der Sprachbildung.
Verschiedene kostenfreie und datensparsame Tools können selbst ausprobiert werden.

Für die Teilnahme ist ein zusätzliches digitales Endgerät (z. B. ein Tablet) hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.
Der Workshop ist ein Angebot des Netzwerks »kits« (Kompetent in Technik und Sprache), das Ideen zur Verknüpfung von Sprach- und Medienbildung sammelt, erprobt und multipliziert.

Institution:Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de

Wissenswertes zum Projekt
kits (Kompetent in Technik und Sprache) ist ein Angebot des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung. Ziel ist die Verknüpfung von sprachlichen und digitalen Kompetenzen. Zu diesem Zweck werden alltagstaugliche und niederschwellige Tools entwickelt und Projekte gefördert.
https://kits.blog


Workshop: Berichte selber gestalten mit DaNiS (Anfänger)
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Martin Gembus

DaNiS ist ein Schulverwaltungsprogramm für allgemeinbildende Schulen aller Schulformen in Niedersachsen. Neben der Verwaltung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte können mit Hilfe des Programms Berichte erstellt werden. Dies kann eine Klassenliste, ein Brief an die Erziehungsberechtigten oder ein Reisekostenformular sein.
DaNiS kommt von Haus aus mit einer umfangreichen Palette an Berichten für die unterschiedlichsten Anlässe. Aber da geht noch mehr: Die Möglichkeit zur Änderung oder Neugestaltung der Berichte wird Ihnen gleich mitgeliefert. So sind individuelle Berichte für Ihre Schule kein Problem.

Gestalten Sie Elternanschreiben oder Schuleingangsmappen und greifen Sie auf die Daten zurück, die das Programm vorhält.

In diesem Workshop erhalten Sie einen ersten Einblick in die Möglichkeiten der Berichterstellung. Angefangen beim Verändern von ausgegebenen Berichten bis hin zur Um- und Neugestaltung von Berichten.

Institution:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de

Wissenswertes zum Referenten
Martin Gembus arbeitet beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) im Bereich des Niedersächsischen Bildungsservers und unterstützt beim Support des Schulverwaltungsprogramms DaNiS. Er ist auch an der Erstellung der Standardberichte für DaNiS beteiligt.


Workshop: Das DaNiS Zeugnismodul
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Benjamin Grundei

Zielgruppe: Dieses Angebot ist ideal für Lehrkräfte, die einen ersten Überblick der Möglichkeiten des Zeugnismoduls gewinnen wollen, sowie Lehrkräfte, die das Zeugnismodul bereits kennen und Fragen zu dessen Einsatz haben.

DaNiS ist ein Schulverwaltungsprogramm für allgemeinbildende Schulen aller Schulformen in Niedersachsen. Seit einigen Jahren wird als Nachfolger für das alte Zeugnisprogramm WinZep ein an DaNiS angeschlossenes Zeugnismodul entwickelt.
Mit diesem können Sie die Bewertungen Ihrer Schülerinnen und Schüler verwalten, sowie natürlich Zeugnisse vorbereiten und drucken. Für das Zusammentragen der Bewertungen durch Ihre KollegInnen stellen wir außerdem das kleine Programm „Notentool“ zur Verfügung, mit dem bequem und sicher Noten von Zuhause oder innerhalb des schuleigenen Netzwerkes eingetragen werden können.

Kurz und knapp
Erfahren Sie in dieser Präsentation wie DaNiS und das Zeugnismodul zusammenarbeiten und welche Möglichkeiten Ihnen das Programm in Zusammenhang mit der Erstellung Ihrer Zeugnisse bietet. Im Anschluss wird ausreichend Zeit für Ihre Fragen sein.

Institution:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de

Wissenswertes zum Referenten
Benjamin Grundei arbeitet für das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), das im Auftrag des Kultusministeriums die Schulverwaltungssoftware DaNiS zur Verfügung stellt, betreut und weiterentwickelt.
Er arbeitet seit fast zwei Jahren im Support und in der Entwicklung des Zeugnismoduls mit. In dieser Zeit durfte er die Testläufe und die ersten produktiven Einsätze des Programms an niedersächsischen Schulen mit begleiten.


Workshop: Medienethik – Verantwortung in der digitalen Welt
Für den Bildungsbereich allgemeinbildende Schulen (weiterführende Schulen)
Referierende: Dr. Nina Köberer

Vorgestellt werden interaktive Unterrichtsmaterialien des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) mit den Schwerpunkten Medienethik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In flexibel einsetzbaren Modulen können sich Schülerinnen und Schüler mit den veränderten Bedingungen einer zunehmend digitalisierten (Arbeits-)Welt sowie den damit verbundenen Veränderungen sozialen Zusammenlebens auseinandersetzen.
Die interaktiven Aufgaben beschäftigen sich mit Themen wie Fridays For Future, Industrie 4.0, Mobilität und digitalem Plattformkapitalismus. Nach einer kurz gehaltenen Einführung in die Materialien bildet das aktive Erproben durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Diskussion mögliche Einsatzformen im Unterricht den Schwerpunkt des Workshops.
Die Materialien orientieren sich an den fach- und kompetenzspezifischen curricularen Vorgaben der Fächer Politik, Wirtschaft, Werte und Normen sowie Geschichte.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de


Workshop: Was ist wirklich wahr? Recherche vom Medienprofi
Für den außerschulischen Bildungsbereich, allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie Hochschulen
Referierende: Martin Reckweg (NDR), Hans-Jakob Erchinger (NLQ)

Recherchieren gehört zum Unterrichtsalltag vieler Fächer. Wo kommt ein Zitat her, was weiß ich über eine Quelle, wie schätze ich eine Aussage ein?
Doch was im Unterricht erlernt wird, übertragen viele Schüler*innen nicht ohne Weiteres in ihren Alltag. Besonders, wenn es um den manchmal geradezu leichtfertigen Umgang mit den Medien geht, insbesondere mit den digitalen Medien.

Der Workshop soll Lehrenden vermitteln, wie das in der Schule Gelernte auch im Alltag der Schüler*innen  in die Praxis umgesetzt werden kann. Denn Medienkompetenz ist heutzutage so wichtig wie Englisch oder Geschichte.
Gemeinsam wird erarbeitet, wie ein praxisnahes Recherche-Projekt in den Unterricht integriert werden kann, welcher Vorbereitung es durch die Lehrkräfte bedarf und was die Erwartungen der Lehrkräfte an die Medienprofis sind.

Das Projekt „Journalismus macht Schule“ zum Tag der Pressefreiheit hat dafür schon wichtige Erkenntnisse und entsprechendes Feedback geliefert. Es dient als Beispiel für ein gelingendes Miteinander in der Vermittlung von Medienkompetenz.

 

Institutionen
Norddeutscher Rundfunk (NDR)
www.ndr.de/niedersachsen

Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de


Workshop: Bilderbuchkino mit der APP PuppetPals kinderleicht erstellen
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende Schulen, außerschulische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung
Referentin: Bianca Kühn

Hier erstellen wir in einem kurzen Workshop kinderleicht kleine Videos im Bilderbuchkino-Stil.
Nach einer kurzen Einführung folgt die Praxisphase, in der Sie die APPs selbst praktisch ausprobieren.
Ziel ist es, die Ausdrucksfähigkeit und die Freude am Lesen sowie am auditiven Gestalten der Kinder zu fördern.
Mithilfe dieser APP können z.B. auch Erklärvideos oder praktische Anleitungen erstellt werden.

Technikbedarf bei Teilnahme: Zusätzlich zur  Videokonferenztechnik ein iPad inkl. der  App Puppet Pals HD director’s pass
https://apps.apple.com/de/app/puppet-pals-hd-directors-pass/id462134755
APP-Kosten ca. 4,49 Euro

Zielgruppe: Anfänger*innen

Institution:
multimediamobil Mitte / NLM
https://www.multimediamobile.de/

Wissenswertes zur Institution
Die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) schulen und unterstützen Lehrkräfte und außerschulische Pädagog*innen beim Einsatz von Multimedia im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Mit Ihren Workshop-Angeboten und Projektbegleitungen tragen die multimediamobile dazu bei, medienpraktische Arbeit in den Unterricht und Schulalltag sowie in die außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren. Die Palette der Fortbildungsthemen reicht von den klassischen audiovisuellen Medien, z.B. Erklär-Video, Hörspiel und digitale Bildbearbeitung, bis hin zur Arbeit mit Web-Tools im Unterricht und in Projekten. Die NLM hat landesweit sechs multimediamobile im Einsatz, die jeweils von einem*r Medienpädagog*in geleitet werden.


Workshop: Interaktive Inhalte mit H5P erstellen
Für alle Schulformen
Referentin: Alrun Klatt

Lernen auf Distanz mit oder trotz DSGVO?!
H5P ist eine freie Plattform zur Erstellung interaktiver online Lernmaterialien, wie interaktive Videos oder Bücher, Lernspiele oder Selbstlerntests.
In diesem Kurz-Workshop erhalten Sie einen ersten Überblick in die Technologie H5P, ihre Vor- und Nachteile und ihre Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht.

Institution:
multimediamobil Nordwest / NLM
https://www.multimediamobile.de/

Wissenswertes zur Institution
Die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) schulen und unterstützen Lehrkräfte und außerschulische Pädagog*innen beim Einsatz von Multimedia im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Mit Ihren Workshop-Angeboten und Projektbegleitungen tragen die multimediamobile dazu bei, medienpraktische Arbeit in den Unterricht und Schulalltag sowie in die außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren. Die Palette der Fortbildungsthemen reicht von den klassischen audiovisuellen Medien, z.B. Erklär-Video, Hörspiel und digitale Bildbearbeitung, bis hin zur Arbeit mit Web-Tools im Unterricht und in Projekten. Die NLM hat landesweit sechs multimediamobile im Einsatz, die jeweils von einem*r Medienpädagog*in geleitet werden.


Workshop: Minecraft (Minetest) als Bildungstool
Für alle Schulformen sowie außerschulische Erwachsenenbildung
Referent: Norbert Thien

Das Computerspiel »Minecraft« ist äußerst beliebt bei bei Jungen und Mädchen. Erstaunlich eigentlich, denn es gibt kein festes vorgegebenes Spielziel, die Grafik ist äußerst reduziert und die ganze Welt besteht nur aus Elementen in Würfelform. Aber gerade diese Beschränkungen scheinen den Reiz von »Minecraft« auszumachen. Immer mehr Lehrkräfte und Pädagog:innen erkennen das vielfältige Potenzial des Spiels und setzen es in ihrer Arbeit ein.
In dieser Fortbildung werden verschiedene Einsatzszenarien vorgestellt. Vor allem aber sollen die Teilnehmer:innen selber erste Schritte in die Welt von »Minecraft« wagen und kleine Bauwerke konstruieren.
Zum Einsatz kommt die kostenfreie Variante »Minetest«.

Bitte installieren Sie die Software im Vorfeld (https://www.multimediamobile.de/sued-minetest)

Institution
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Region Süd
www.multimediamobile.de
https://www.multimediamobile.de/sued-minetest

Wissenswertes zum Referenten
Norbert Thien hat Kulturpädagogik studiert und später eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert. Er war als Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim und der Bauhaus-Universität Weimar tätig und bildete viele Jahre Mediengestalter in Heidelberg aus. Er hat als freischaffender Künstler diverse Videoinstallationen entworfen und im Kulturamt der Stadt Bad Dürkheim Theater-, Kabarett- und sonstige Veranstaltungen organisiert.
Seit 2004 arbeitet er für die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Hier zeigt er Lehrkräften und Pädagog*innen, was man alles mit Bildern, Tönen, Videos, Internet, Animationen, Apps & Tablets und Computerspielen im Unterricht machen kann.


Workshop: Digitale Werkzeugkiste – DSGVO-konforme Online-Tools für den (Distanz-)Unterricht
Für den schulischen (allgemeinbildend) und außerschulischen Bildungsbereich
Referentin: Nadine Aggour

Kleine Lernanwendungen, Lernquiz, digital ausfüllbare PDFs oder das gemeinsame Arbeiten an Dokumenten – in diesem Workshop lernen Sie frei verfügbare datenschutzkonforme Online-Werkzeuge für den Unterricht kennen, probieren diese gleich aus und erhalten Ideen für den Unterrichtseinsatz.
Die digitalen Tools sind Helfer für den Unterricht, motivieren die SchülerInnen, ermöglichen interaktive Unterrichtseinheiten und Ermutigen zur Kollaboration.

Institution:
multimediamobil Südost
www.multimediamobile.de


Workshop: Tablets im Unterricht
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen sowie außerschulische Erwachsenenbildung
Referent: Nils Dunsche

Durch das Sofortausstattungsprogramm der Bundesregierung kommen nun immer mehr mobile Geräte (u.a. für das “Homeschooling”) an die Schulen. Zudem haben einige Medienzentren Tablets und iPads für den Verleih angeschafft, so dass Schulen die Möglichkeit haben, die Geräte schnell und einfach zu nutzen, z.B. für kreative Medienprojekte.
Grundsätzlich beinhaltet die Fortbildung eine allgemeine Einführung zum Gerät und dem medienpraktischen Umgang mit vorinstallierten Apps:
– Bedienungsmöglichkeiten des Geräts (Buttons, Wischgesten, Menüs, externe Geräte)
– Benutzeroberfläche einrichten (Ordner anlegen und Apps sortieren)
– Ton aufnehmen und bearbeiten
– Video aufnehmen und bearbeiten
– Foto aufnehmen und bearbeiten
– Dokumente einscannen
– Screenshots erstellen
– Bildschirmsynchronisierung
– Dateitransfer präsent und online

Für praktische Übungen halten Sie bitte ein iPad bereit, mit dem Sie nicht gleichzeitig  an der Videokonferenz teilnehmen.

Institution:
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Region Mitte
www.multimediamobile.de

Wissenswertes zur Institution
Die multimediamobile der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) schulen und unterstützen Lehrkräfte und außerschulische Pädagog*innen beim Einsatz von Multimedia im Unterricht und in der Bildungsarbeit. Mit Ihren Workshop-Angeboten und Projektbegleitungen tragen die multimediamobile dazu bei, medienpraktische Arbeit in den Unterricht und Schulalltag sowie in die außerschulische Bildungsarbeit zu integrieren. Die Palette der Fortbildungsthemen reicht von den klassischen audiovisuellen Medien, z.B. Erklär-Video, Hörspiel und digitale Bildbearbeitung, bis hin zur Arbeit mit Web-Tools im Unterricht und in Projekten. Die NLM hat landesweit sechs multimediamobile im Einsatz, die jeweils von einem*r Medienpädagog*in geleitet werden.


Workshop: Medienabende in Kita & Grundschule. Ein Informations- und Beratungsangebot zur Medienerziehung in Familien
Für den frühkindlichen und schulischen (Grundschule) Bildungsbereich
Referentin: Sabine Eder

In welchen Medienwelten wachsen Kinder gut auf? Welche Inhalte nutzen sie gern? Was fasziniert und was ängstigt sie? Was und wie können Kinder mit, von, durch die Mediennutzung lernen? Wann ist es vielleicht zu viel? Wo liegen Chancen und wo lauern Gefahren?
Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der Medienabende für Eltern, Erzieher*innen und Grundschullehrkräfte. Im Workshop wird das kostenfreie Angebot „Medienabende“ vorgestellt.

Die Medienabende drehen sich um Themen rund um die Medienerziehung und den Medienumgang von 3–10jährigen Kindern. Diese Abende werden von der Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) gefördert und können daher kostenfrei gebucht werden. Das Team des Blickwechsel e.V. führt die Abende sowohl als Online- oder als Präsenzveranstaltung für interessierte Kitas und Grundschulen durch.

Während der Medienabende wollen wir einen bewussten und lebendigen Medienumgang in Familie anregen. Neben Vortragselementen (Infos zu spezifischen Themen*) gehen wir in den Dialog mit den Teilnehmenden. Wir wollen gemeinsam mit Eltern und päd. Fachkräfte überlegen/entwickeln, wie wir Kinder beim Aufwachsen in mobilen, digitalen Medienwelten unterstützen und fördern können. Dies geschieht in angenehmer Atmosphäre, im Austausch mit anderen interessierten Eltern, Erzieher*innen und Lehrkräften. Moderiert wird der Abend von Referent*innen des Blickwechsel e.V.

*  Themen: z.B. Frühkindliche Mediennutzung, Fernsehen, Hörmedien, Games, Soziale Medien, Smartphone., Medienerziehung allgemein. Weitere Themenwünsche können im Vorfeld abgesprochen werden.

Die Medienabende dauern ca. 2 Stunden und können Dank der Finanzierung durch die NLM von Kitas und Grundschulen kostenlos gebucht werden.

Institution
Blickwechsel
www.blickwechsel.org

Wissenswertes zur Referentin
Sabine Eder, Dipl. Pädagogin, Medienpädagogin, Verein für Medien- und Kulturpädagogik, http://www.blickwechsel.org, 1. Vorsitzende, in Doppelspitze mit Dr. Marion Brüggemann,der GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, http://www.gmk-net.de/

Arbeitsschwerpunkte: Geschäftsleitung, Durchführung von (Online-)Fortbildungen mit päd. Fachkräften,
Praxis-Workshops in Schulklassen, mit Kindern/Jugendlichen, Medienpädagogische Zusammenarbeit mit Eltern   
Lehraufträge Seit 2020 Lehrauftrag „Medienpädagogik“ an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. 
Seit 2019 Lehrauftrag “Fachdidaktik Medien und Informatik“ an der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen

Veröffentlichungen (Auszug)
Sabine Eder und Susanne Roboom: Kindheit im Zeitalter der Digitalisierung. Herausforderungen und Potenziale für Kindertageseinrichtungen. Themenheft Ausgabe Januar 2020 im Rahmen des Grundwerks Qualität von Anfang an. In: Betreuung von Kleinstkindern. Krippe, Kindergarten und Kita, von Edeltraud Botzum/ Regina Remsperger-Kehm (Hrsg.), Carl Link Verlag 2020.


Workshop:  Gespielte Politik? Digitale Games als Thema & Medium der politischen Bildung
Für den schulischen (und politischen) Bildungsbereich
Referierende: Stefan Berendes, Dr. Christina Kakridi

Computer und Videospiele auf dem PC, dem Smartphone oder auf Videospielkonsolen genießen bei Kindern und Jugendlichen – und auch immer häufiger bei Erwachsenen – eine seit Jahren wachsende Popularität.  Games werden aber nicht nur rein zu Unterhaltungszwecken konsumiert, sondern sind inzwischen ein Medium, mit dem sich Geschichten erzählen, Themen illustrieren und Standpunkte formulieren lassen.
Das wirft die Frage nach den Potenzialen der digitalen Spiele für die politische Bildung auf: Können Serious Games genutzt werden, um politische Problemlagen und Prozesse zu thematisieren und erfahrbar zu machen? Was sind die Vorteile und Herausforderungen von Games als Medium der politischen Bildung? Sind die Games selbst, ihre Inhalte und Produktionsbedingungen, gar selbst politisch?
Der Workshop gibt einen Überblick über das Genre der „Serious Games“, das ernsthafte Themen aus Politik und Geschichte spielbar und damit erfahrbar macht. Die Teilnehmer*innen lernen ausgewählte Spiele mit thematisch passendem Bezug kennen, diskutieren über ihre Inhalte und ihre Eignung für die politische Bildungsarbeit und erhalten fachdidaktische und medienpraktische Anregungen für den Einsatz von Serious Games im eigenen Unterricht.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
Die LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V.

Wissenswertes zur Institution und den Referierenden
Die LAG Jugend & Film Niedersachsen e.V. leistet als landesweiter Fachverband aktive Jugendmedienarbeit mit eigenen Projekten und widmet sich mit Fachtagungen, Seminaren und Workshops innovativen Formaten, wie Games, Social Media und crossmedialem Erzählen.

Dr. Christina Kakridi arbeitet am Fachbereich „Politische Bildung“ am NLQ Hildesheim. Sie ist von Haus aus Geschichts- und Lateinlehrerin und betreut zur Zeit am NLQ den Bereich Historisch-politische Film- und Medienbildung.
Stefan Berendes ist Vorstandsmitglied der LAG Jugend & Film Niedersachsen e. V. und als medienpädagogischer Referent für verschiedene Institutionen tätig, darunter die Niedersächsische Landesmedienanstalt und die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Er betreut regelmäßig medienpädagogische Fortbildungen für Pädagog*innen aller Fachrichtungen und ist zertifizierter Eltern-Medien-Trainer. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich digitale Medien, Medienkompetenz und Games.


Workshop: Filme als Medium der Auseinandersetzung mit dem Thema „Migration“
Für den schulischen (und interkulturellen) Bildungsbereich
Referierende: Christina Nur, Dr. Christina Kakridi, Döndü Kara

Filme sind in den letzten Jahren zunehmend zu einem anerkannten und sinnvoll eingesetzten Medium des Unterrichts avanciert. Die Zeiten, in denen der Film zur Überbrückung der letzten Tage vor Beginn der Schulferien eingesetzt wurde, gehören der Vergangenheit an. Der Film wird im Unterricht als eigenständige Erzählform thematisiert und als ernst zu nehmendes Interpretationsangebot anerkannt, mit dem es lohnt, sich genauer auseinanderzusetzen. Die neuen Medien ermöglichen es darüber hinaus, die Schüler*innen ausgehend von der Rezeption der Filme niederschwellig auch zu eigenen Filmproduktionen anzuregen.

Der angebotene Workshop beleuchtet beide Aspekte der Filmbildung am Beispiel von Filmen zu Migration und ist darum zweigeteilt. Im ersten Teil erhalten die Teilnehmer*innen konkrete Vorschläge für den Einsatz von einschlägigen Filmen im Unterricht. Im zweiten Teil stellt das Migranetz das Projekt „Filmbox“ vor, das Lehrkräfte darin unterstützen möchte, mit Schüler*innen eigene Filme zu drehen und sie dabei zu ermutigen, im Sinne des „Storytellings“, ihre persönliche Geschichte zu erzählen.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
Netzwerk Migranetz

Wissenswertes zu Migranetz und den Referentinnen
Christina Nur ist Lehrkraft an der Evangelischen IGS Wunstorf und seit vielen Jahren im Bereich Filmbildung tätig. Als Referenzschule FILM haben schon viele Veranstaltungen der SchulKinoWochen Niedersachsen in der Schule mit Filmgesprächen und Einbindung pädagogischen Begleitmaterials stattgefunden. Beim migranetz ist Christina Nur für die filmische Dokumentation zuständig, hat zahlreiche Interviews gedreht und das Projekt „Filmbox“ mitinitiiert.
Dr. Christina Kakridi arbeitet am Fachbereich „Politische Bildung“ am NLQ Hildesheim. Sie ist von Haus aus Geschichts- und Lateinlehrerin und betreut zur Zeit am NLQ den Bereich Historisch-politische Film- und Medienbildung.

Migranetz ist das Netzwerk der Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte in Niedersachsen, das sich für die interkulturelle Öffnung der Schule einsetzt und in diesem Zusammenhang sich zunehmend auch des Mediums Film bedient bzw. bedienen möchte.


Workshop: Digitale Medien als Chance zur Teilhabe im Unterricht
Für den schulischen Bildungsbereich
Referierende: Thomas Beckermann,
Dirk Neumann (NLQ Medienberatung Nds.) Ekkehard Brüggemann (NLQ Medienberatung Nds.), Nils Lion (Lebenshilfe Ganderkesee), Ralf Wilcke (NLQ),  Kirsten Heinze (NLQ), Annett Bouwer (NLQ)

Die Nutzung digitaler Medien im (inklusiven) Unterricht eröffnet allen Schüler:innen Teilhabechancen in gesellschaftlichen wie individuellen Ebenen und schafft vielfältige neue Möglichkeiten der Partizipation an Lernprozessen.
Der Workshop bietet einen Überblick über bewährte Methoden, Werkzeuge und Projekte, die zum Gelingen eines Unterrichts mit heterogenen Lerngruppen beitragen können. Vorgestellte Beispiele aus dem pädagogischen Alltag und Phasen des aktiven Ausprobierens sollen dazu anregen, eigene Erfahrungen mit der Nutzung digitaler Medien im inklusiven Unterricht zu sammeln.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
Inklusion und digitale Medien

Wissenswertes zur Institution
Die Arbeitsgruppe Inklusion und digitale Medien des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung bietet Beratung zum Einsatz digitaler Medien und zur Unterstützung inklusiver Unterrichtsprozesse. Seit drei Jahren entwickelt die AG inklusive Medienbildung (FB 35, NLQ) zusammen mit den Multiplikator:innen inklusive Schule (FB 33, NLQ) Fortbildungsformate für niedersächsische Lehrkräfte.


Workshop: Cybermobbing, Hass im Netz, Datenklau und Co. – Einblicke in die Arbeit von Peer-Berater*innen der Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de
Für den schulischen (allgemeinbildend) und außerschulischen Bildungsbereich
Referentin: Carolin Bollmeier

Cybermobbing, Hass im Netz, Datenklau – Dies sind nur ein Teil der Probleme, mit denen (junge) Menschen im Internet konfrontiert werden können. Auf JUUUPORT.de finden Jugendliche und junge Erwachsene erste Tipps und Informationen über Internetphänomene und -probleme. Darüber hinaus können sie sich niedrigschwellig von Gleichaltrigen beraten lassen: JUUUPORT.de ist die bundesweit erste und einzige Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Internet haben.  Die Beratungsarbeit leisten ehrenamtlich aktive Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland, die sogenannten JUUUPORT-Scouts. Sie setzen sich für die Ratsuchenden ein und helfen ihnen bei Cybermobbing und allen weiteren Problematiken im Netz, denen sie ausgesetzt sind. Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenfrei via Kontaktformular auf der Website oder montags bis freitags von 18 bis 20 Uhr per WhatsApp-Messenger.

Im Workshop erhalten Teilnehmer*innen einen Einblick in die peer-to-peer Arbeit der jugendlichen Berater*innen. Es wird zum einen deutlich, wie die Beratung bei JUUUPORT organisiert ist. Zum anderen werden die Themen dargestellt, mit denen sich junge Ratsuchende an die JUUUPORT-Scouts wenden. Anhand von an der Beratung angelehnten Fallbeispielen, die im Workshop gemeinsam bearbeitet werden, erhalten die Teilnehmer*innen   einen direkten Einblick in die Beratungsarbeit der Scouts.

Darüber hinaus können sich die Teilnehmer*innen informieren, wie sich die JUUUPORT-Scouts auch über die Beratung hinaus für ein respektvolles Miteinander im Netz stark machen.

Institution
JUUUPORT e.V.
www.juuuport.de

Wissenswertes zur Institution
JUUUPORT e.V. setzt sich für ein respektvolles Miteinander im Internet ein. Auf der Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de beraten junge Menschen auf ehrenamtlicher Basis Gleichaltrige kostenfrei und vertraulich bei Problemen im Internet. Auch über die Beratung hinaus setzen sich die JUUUPORT-Scouts für ein respektvolles Miteinander im Netz ein – Sei es in ihren kreativen Aktionen in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram, oder in Form ihrer Online-Seminare für Schulklassen, Jugendgruppen und weitere interessierte junge Menschen zu Themen wie Cybermobbing oder Fake News in Zeiten von Corona. JUUUPORT e.V. ist außerdem Träger der Rat-und Hilfeplattform jugend.support.

Der Workshop zu JUUUPORT’s Beratungsplattform wird von einem JUUUPORT-Scout durchgeführt. Die Scouts sind junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren aus ganz Deutschland, die neben der Beratung auch Online-Seminare für junge Menschen zu Internetphänomenen und -problemen durchführen.


Workshop: Vom Digitalisierungs(d)ruck zur Bildung – Auf dem Weg zu einer Schule in der digitalen Welt nach Corona
Für den schulischen Bildungsbereich
Referierende: Thomas Iser, Sonja Giersberg

Einerseits hat die Pandemie das Lernen in der digitalen Welt enorm befördert und die Digitalisierung in vielen Schulen weit schneller ermöglicht als gedacht, andererseits wurde deutlich, dass viele Schulen und die Bildungsverwaltung mit der digitalen Transformation bis an ihre Grenzen herausgefordert wirkten.

Wie können die unbestreitbaren Fortschritte und wichtigen Erfahrungen des digitalen Distanzlernens während der Pandemie in zukünftige Schulentwicklungsprozesse einfließen und genutzt werden? Welche Vorstellungen von Schule und Unterricht in der digitalen Welt sollten das Handeln von Verantwortlichen in Schule und Bildungsadministration leiten? Und wie wird aus IT-Infrastruktur und Endgeräten, die die Schulen durch Corona vielerorts erhalten haben, letztendlich Bildung in der digitalen Welt?

In diesem Workshop möchte das Team aus dem Referat „Bildung in der digitalen Welt“ des niedersächsischen Kultusministeriums mit Ihnen diesen Fragen nachgehen. Es soll die Vision einer Schule in der digitalen Welt 2030 vorgestellt werden, die als Leitidee auch dem Handeln in der Krise zugrunde liegt.
Dabei wird es nicht nur um Fragen der Hardware und Ausstattung gehen, sondern vor allem um Ziele, Inhalte und Unterstützung einer wirksamen Schule in der digitalen Welt.

Institution
Niedersächsisches Kultusministerium


Workshop: Projekt „Mensch-Roboter-Kollaboration – Robonatives“ der Landesinitiative n-21
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referenten:
Werner Willig, Reiner Kochanke

Der Einsatz von kollaborativen Robotern auch in Schulen bietet sich an, da hierbei auf eine räumliche Trennung sowie auf Abschrankungen durch Zäune und Sicherheitszellen verzichtet werden kann. Die Sicherheit des Menschen wird durch Sensoren in den Roboterarmen gewährleistet, die Kollisionen erkennen und ihre Bewegungen einstellen.

Im Rahmen des Projekts werden

  • an 53 allgemeinbildenden Schulen Technologielabore,
  • an sechs berufsbildenden Schulen Innovations- und Zukunftszentren Robotik,
  • an vier weiteren berufsbildenden Schulen Innovations- und Zukunftszentren Pflege und
  • an Hochschulen ein Kompetenzzentrum, angesiedelt an drei Standorten, eingerichtet.
  • Technologielabore

Kern der Technologielabore sind sogenannte Desktop-Roboter und/oder industrienahe Leichtbauroboter, die in geeigneten Anwendungsszenarien ihre besonderen Fähigkeiten ausspielen. Ziel ist es, die Jugendlichen mit moderner zukunftsweisender Ausstattung für die MINT-Fächer zu begeistern und eine technische Berufsorientierung zu geben.

  • Innovations- und Zukunftszentren Technik

In einem Roboterlabor teachen und programmieren ein Teil der Schüler/innen die Industrieroboter. Die anderen Schüler/innen programmieren digitale Zwillinge an PCs oder mit VR-Brillen. Ergänzend erarbeiten sich die Schüler/innen selbstständig die notwendigen theoretischen Inhalte z. B. über Onlinekurse.

  • Innovations- und Zukunftszentren Gesundheit und Pflege

In einem realitätsnahen Umfeld sollen Roboter und digitale Assistenzsysteme in der Pflege zum Einsatz gebracht werden.  Dazu werden berufstypische Pflegefachräume eingerichtet, in denen die Schülerinnen und Schüler die Systeme parametrieren, programmieren und testen.

  • Kompetenzzentrum für Robotik

An einer Hochschule wird ein Kompetenzzentrum eingerichtet. Weitere Hochschulen decken als Satelliten spezielle Themengebiete ab und gewährleisten eine landesweite Unterstützung. Das Kompetenzzentrum steht allen Projektschulen begleitend, vor allem in Form von Fortbildungen, zur Verfügung stehen.

Im Workshop soll das Projekt „Robonatives“ kurz von den Moderatoren vorgestellt werden.
Anschließend präsentieren drei Projektschulen – ein Technologielabor, jeweils ein Innovations- und Zukunftszentrum Robotik und Pflege – ihre Konzepte und den aktuellen Stand der Umsetzung. An diese Präsentationen schließt sich eine offene Fragerunde an.

 

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de

Wissenswertes zu Institution und Referenten
Werner Willig und Reiner Kochanke sind Projektleiter „Mensch-Roboter-Kollaboration – Robonatives“ bei der Landesinitiative n-21.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.

Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Workshop: Medienscouts Niedersachsen online – ein Peer to Peer-Beratungs- und Präventionsprojekt für niedersächsische Schulen
Für den schulischen Bildungsbereich
Referierende: Jens Wiemken, Christina ter Glane

Die medienpädagogischen Fachleute Christina ter Glane und von Jens Wiemken bilden Medienscouts an niedersächsischen Schulen im Auftrag des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium aus. Schüler*innen der achten Jahrgangsstufe von Förder- und Regelschulen werden qualifiziert, um ihre Mitschüler*innen bei der Nutzung des Internets zu beraten und Prävention in unteren Klassenstufen zu leisten. Die Ausbildung informiert darüber, welche Risikobereiche zurzeit relevant sind. Dazu gehören u.a. Verletzung des Urheberrechts, Cybermobbing, Cybergrooming, Datenschutz, Fakes und allgemein Problemen bei Kommunikation im Netz. Nach der Ausbildung wissen die Scouts und deren betreuenden Lehrkräfte, wie und wo sie gesicherte Informationen zu diesen Themen erhalten und wie sie sich selbst auf einem aktuellen Wissensstand halten.

Der Workshop bietet einen Überblick über den Ablauf der Ausbildung, welche seit September 2020 aufgrund der Corona-Pandemie online durchgeführt wird. Das Ausprobieren von Online-Lernbausteinen demonstriert, wie kollaborativ zusammen gearbeitet werden kann. Eine Diskussion um Bedarfe von Schulen mit Christina Ter Glane und Jens Wiemken runden den Workshop ab.

Wissenswertes zur/m Referenten*in
https://byte42.de/eine-seite/referenz/
https://ter-glane.de/ueber-mich


Workshop: Update für den Jugendmedienschutz
Für alle Bildungsbereiche
Referentin: Eva Hanel

Seit dem 01.05.2021 ist das neue Jugendschutzgesetz in Kraft, das in seinen Änderungen vor allem den Jugendmedienschutz fokussiert. Das Gesetz zielt auf drei Bereiche: Schutz, Orientierung und Durchsetzung.
Kinder und Jugendliche sollen vor Interaktionsrisiken wie bspw. Cybermobbing, sexuelle Übergriffe, Datenweitergabe oder Hassrede geschützt werden, um ihnen eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen. Dazu zählt, dass bei Kindern und Jugendlichen relevante Internetdienste zu Voreinstellungen verpflichtet werden, damit mögliche Interaktionsrisiken minimiert werden können. Zudem soll es ein leicht erreichbares, einfaches und verständliches Hilfs- und Beschwerdemanagement geben, auf das Mädchen und Jungen zurückgreifen können, wenn sie sich bedroht oder bedrängt fühlen.
Pädagogische Fachkräfte und Eltern erhalten Unterstützung bei dem Ziel, Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten und altersgemäß risikobewussten Mediennutzer*innen zu erziehen. Orientierung sollen Positivkennzeichen, Gütesiegel, Rat- und Hilfeangebote sowie die Information über jugendgefährdende Inhalte, ihre Wirkrisiken und ihren Bezug zu jugendkulturellen Phänomenen geben. Spiele und Filme erhalten ein einheitliches Alterskennzeichen, egal ob sie online gestreamt oder im Einzelhandel gekauft werden. In dem Verfahren der Alterskennzeichnung werden nun auch Kostenfallen, glücksspielähnliche bzw. -spielstimulierende Mechanismen sowie eine mögliche exzessive Nutzung berücksichtigt.

Deskriptoren sollen pädagogischen Fachkräften, Eltern als auch Kindern und Jugendlichen veranschaulichen, welche Inhalte bzw. Interaktionsrisiken für das jeweilige Alterskennzeichen ausschlaggebend waren.
Die seit Mai geltenden Regeln sollen nicht nur national, sondern auch gegenüber ausländischen Anbietern (TikTok, YouTube, Discord, Instagram u. a.) durchgesetzt werden, die Mädchen und Jungen besonders intensiv nutzen.

Über diese Änderungen des Jugendschutzgesetzes wird Eva Hanel, Referentin für Medienpädagogik der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen informieren.

Institution
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS)
www.jugendschutz-niedersachsen.de

Wissenswertes zur Institution
Als Fachreferat der LAG der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e.V. unterstützt die LJS pädagogische Fachkräfte sowie Eltern bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Die LJS steht für einen zeitgemäßen, aufgeklärten Kinder- und Jugendschutz, der die Bedürfnisse und Entwicklungschancen von Mädchen und Jungen in den Mittelpunkt stellt.
Die Kolleg*innen wollen, dass Kinder und Jugendliche sicher aufwachsen und ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden führen. Die Fortbildungen, Projekte und Materialien der LJS basieren auf der Überzeugung, dass Prävention der beste Schutz ist. Auf dieser Grundlage qualifizieren wir Fachkräfte und befähigen Eltern, mit Mädchen und Jungen auch in schwierigen Situationen umgehen zu können und sie bei entwicklungsbedingten Herausforderungen zu stützen.


Workshop: Living under 12 stars: eTwinning – die Gemeinschaft für Schulen in Europa. Ein Workshop für Einsteiger
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referentinnen: Daniela Braun, Gitta Kleen

Das EU-Programm eTwinning verbindet Schulen sowie vorschulische Einrichtungen in Europa. Sie finden mit eTwinning unkompliziert Partnerschulen für gemeinsame Lernaktivitäten. Auch deutsche Einrichtungen können miteinander kooperieren. Für den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen eröffnet eTwinning vielfältige Möglichkeiten. eTwinning unterstützt Sie auf dem Weg zu einer medienpädagogisch und europäisch ausgerichteten Schule.

Wer kann sich beteiligen?
Lehrkräfte aller Fächer, Schulformen und Jahrgangsstufen können beteiligen – von der Vorschule bis zum Berufskolleg. Auch wenn Sie bereits eine Partnereinrichtung haben (beispielsweise als Europaschule, im Rahmen einer strategischen Schulpartnerschaft mit Erasmus+ und/oder Schüleraustauschen), können Sie auf der eTwinning-Plattform regelmäßig online zusammenarbeiten. Nutzen Sie eTwinning zur Partnersuche, zur Abstimmung im Lehrernetzwerk, zur Vor- und Nachbereitung von Begegnungsreisen und zur Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern.
Die Veranstaltung ist insbesondere für Anfänger im Bereich Arbeits- und Lernplattformen konzipiert. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind allerdings grundlegende PC- und Internetkenntnisse.

Um eine möglichst praxisnahe Heranführung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frühzeitig vor der Veranstaltung selbst bei eTwinning registrieren (www.etwinning.net) und zu der Fortbildung ihre Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) bereithalten.
Eine Registrierung verpflichtet Sie nicht, später ein Projekt durchzuführen! Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Braun oder Frau Kleen auf. Nach einem circa 45-minütigen Impulsvortrag arbeiten die TeilnehmerInnen an gewählten Schwerpunkten (z.B. Partnersuche, Profilerstellung, Projektgründung etc.).’

Wissenswertes zum Programm
www.etwinning.net
https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html

Wissenswertes zu Referentinnen
Daniela Braun: Seit 2011 unterrichte ich die Fächer Englisch und Sport am Burg-Gymnasium Bad Bentheim. Durch die Begeisterung für einen lebendigen Fremdsprachenunterricht bin ich 2015 auf eTwinning und Erasmus+ aufmerksam geworden. Und so kam Europa zu uns und das Burg-Gymnasium nach Europa. So hoffe ich, Ihnen als Europamoderatorin einen guten und intensiven Einblick in die Möglichkeiten von Erasmus+ sowie im Bereich eTwinning geben zu können.

Gitta Kleen: Ich unterrichte seit August 2007 die Fächer Englisch und Kunst am Gymnasium Ulricianum Aurich.
Im Rahmen der Erasmus+ Projekte nutzte ich eTwinning schon lange und ein Projekt konnte 2019 ein Qualitätssiegel erreichen. Die Pandemie hat die Arbeit im digitalen Bereich vorangebracht und verstärkt, so dass ich in mehreren eTwinning-Projekten beteiligt bin und auch mehrere Kollegen und Kolleginnen für Projekte interessieren konnte. Ich freue mich, die Begeisterung für europäische Projekte in der Beratung teilen zu können und Hilfestellung zu bieten.


Workshop: Tipps und Tools für die europäische Projektarbeit mit der Hilfe von eTwinning
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referentinnen: Daniela Braun, Gitta Kleen

Das EU-Programm eTwinning verbindet Schulen sowie vorschulische Einrichtungen in Europa. Sie haben bereits eine Partnerschulen für gemeinsame Lernaktivitäten gefunden und/oder sind in konkreten Planungen für ein zukünftiges Projekt. Anhand von Beispielen aus dem Sekundarbereich I und II werden verschiedene Projekte vorgestellt und wir unterstützen Sie bei der konkreten
Planung Ihrer Projekte.
Für den fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen eröffnet eTwinning vielfältige Möglichkeiten.
eTwinning unterstützt Sie auf dem Weg zu einer medienpädagogisch und europäisch ausgerichteten Schule.
Wer kann sich beteiligen?
Lehrkräfte aller Fächer, Schulformen und Jahrgangsstufen können sich beteiligen – von der Vorschule bis zum Berufskolleg. Schön wäre es, wenn Sie bereits erste Ideen von eTwinning haben und sich auf der Seite zurechtfinden. In diesem Seminar geht es um die gezielte Projektplanung. Auch wenn Sie bereits eine Partnereinrichtung haben (beispielsweise als Europaschule oder im Rahmen einer Strategischen Schulpartnerschaft mit Erasmus+), können Sie in diesem Seminar praktische Tipps zur Umsetzung Ihrer Projekte erhalten.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme sind grundlegende PC- und Internetkenntnisse sowie eine bestehende Registrierung bei www.etwinning.net.

Eine Registrierung verpflichtet Sie nicht, später ein Projekt durchzuführen! Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Braun oder Frau Kleen auf. Nach einem circa 15-minütigen Impulsvortrag arbeiten die TeilnehmerInnen an gewählten Schwerpunkten (z.B. Partnersuche, Projektgründung, Projektaufbau etc.).

Wissenswertes zum Programm
www.etwinning.net
https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning.html

Wissenswertes zu Referentinnen
Daniela Braun: Seit 2011 unterrichte ich die Fächer Englisch und Sport am Burg-Gymnasium Bad Bentheim. Durch die Begeisterung für einen lebendigen Fremdsprachenunterricht bin ich 2015 auf eTwinning und Erasmus+ aufmerksam geworden. Und so kam Europa zu uns und das Burg-Gymnasium nach Europa. So hoffe ich, Ihnen als Europamoderatorin einen guten und intensiven Einblick in die Möglichkeiten von Erasmus+ sowie im Bereich eTwinning geben zu können.

Gitta Kleen: Ich unterrichte seit August 2007 die Fächer Englisch und Kunst am Gymnasium Ulricianum Aurich.
Im Rahmen der Erasmus+ Projekte nutzte ich eTwinning schon lange und ein Projekt konnte 2019 ein Qualitätssiegel erreichen. Die Pandemie hat die Arbeit im digitalen Bereich vorangebracht und verstärkt, so dass ich in mehreren eTwinning-Projekten beteiligt bin und auch mehrere Kollegen und Kolleginnen für Projekte interessieren konnte. Ich freue mich, die Begeisterung für europäische Projekte in der Beratung teilen zu können und Hilfestellung zu bieten.


Workshop: Erasmus+ Schulbildung digital: eTwinning im Fremdsprachenunterricht
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referierende: Heike Keuser, Christian Fischer

Sie wollen den Blick über den Tellerrand wagen und in einem virtuellen Projekt in einer sicheren virtuellen Umgebung auf internationaler Ebene arbeiten? Sie möchten ihren Fremdsprachenunterricht mit authentischen Sprachbegegnungen füllen? Dann ist eTwinning für Sie genau das Richtige.

Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, die eine europäische Schulpartnerschaft über das Internet beginnen möchten und noch keine eTwinning-Projekterfahrung haben. Wesentliche Inhalte der Veranstaltung sind:

Einführung in die Werkzeuge des eTwinning-Portals

Pädagogisch-didaktischer Nutzen von eTwinning am Beispiel der eTwinning-Projekte des Amandus-Abendroth-Gymnasiums Cuxhaven.

Wissenswertes zum Programm
www.etwinning.net


Workshop: Filmbildung in der digitalen Welt: Bausteine für ein MBK
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Karin Schüttendiebel, Uwe Plasger

Medienbildung ist nicht nur Film, aber Filmbildung kann ein wesentlicher Bestandteil dessen sein.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Medium Film können fachübergreifend wie fachspezifisch alle sechs Bereiche des Kompetenzmodells aufgegriffen werden, die als verbindliche Voraussetzung für ein Medienbildungskonzept im Orientierungsrahmen Medienbildung festgehalten sind.
Filmbildung ist ohnehin ein Bestandteil der sprachlichen und musisch-kulturellen Fächer, lässt sich aber auch in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern einbinden.
Neben der klassischen Rezeption besteht großes Potential in der Verknüpfung mit der praktischen Filmbildung in allen ihren Phasen- vom kollaborativen Drehbuchschreiben  bis hin zu den Prinzipien der Montage (und Manipulation). Insbesondere in der Animation bietet sich eine Verbindung auch mit weiteren Formaten wie Gaming und Augmented Reality an.

In Niedersachsen ist die Filmbildung vergleichsweise stark aufgestellt. Das lässt sich jetzt auch für Ihr MBK nutzen.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de/filmbildung_3846

Wissenswertes zur den Referierenden
Karin Schüttendiebel ist überzeugte Gesamtschullehrerin für die Fächer Kunst und Deutsch und ist Filmlehrerin der ersten Runde. Nach ihrer Tätigkeit als Medienpädagogischer Beraterin am Medienzentrum Schaumburg wechselte sie 2018 ans Niedersächsische Landeinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, wo sie seither für die Filmbildung im Lande zuständig ist.

Uwe Plasger ist Studienrat für Musik und Französisch. Als Medienpädagogischer Berater des NLQ ist er im Medienzentrum der Region Hannover (MZRH) tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Audio- und Videoproduktionen in Schule und Unterricht. Er leitet den regionalen Kurzfilmwettbewerb “Hannover Filmklappe” und den Landeswettbewerb “Niedersachsen Filmklappe” sowie den Hörspielwettbewerb für Grundschulkinder “Der Hörwurm”. Im Rahmen des “Niedersächsischen Filmkanons” entwickelt Uwe Plasger Unterrichtsmaterialien zur Filmanalyse.
Gemeinsam mit Karin Schüttendiebel bildet er Filmlehrer*innen in der Weiterbildung “Filmbildung in der digitalen Welt” an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel aus.


Workshop: Netzwerk Filmaktive Schule: KINEMA, European Film Factory und Filmprojekte online
Für den schulischen Bildungsbereich
Referent: Karin Schüttendiebel, Uwe Plasger

„Bilder sagen mehr als tausend Worte.” „Nie lernt ein Schüler mehr als wenn er einen Film macht.“:
Wir stellen Rahmenbedingungen vor, um Unterricht und Schulleben durch Filmbildung zu bereichern, durch Rezeption wie durch filmpraktisches Handeln.
Worte für Bilder zu finden, mit Film Sprachbarrieren zu überwinden und grenzübergreifend gemeinsam an Projekten zu arbeiten, greift zentrale Kompetenzen auf, die hier ausgebildet und entwickelt werden können.

Mit den vorgestellten Projekten und Unterrichtsbausteinen zur Filmbildung sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die eigene Schule in eine filmaktive Schule zu verwandeln, unabhängig davon, ob man bereits ausgebildete Filmlehrkräfte beschäftigt.

Das Netzwerk Filmaktive Schule soll perspektivisch allen Schulen offen stehen, wobei die bisherigen Referenzschulen: FILM und Followerschulen wertvolle Impulsgeber sind. Lassen Sie uns gemeinsam die Medienbildung im Lande Niedersachsen weiter voranbringen und prüfen Sie, ob sie filmbildnerische Elemente als Teil des Medienkompetenzerwerbs an Ihrer Schule sinnvoll implementieren können.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
www.nibis.de/filmbildung_3846

Wissenswertes zur den Referierenden
Karin Schüttendiebel ist überzeugte Gesamtschullehrerin für die Fächer Kunst und Deutsch und ist Filmlehrerin der ersten Runde. Nach ihrer Tätigkeit als Medienpädagogischer Beraterin am Medienzentrum Schaumburg wechselte sie 2018 ans Niedersächsische Landeinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, wo sie seither für die Filmbildung im Lande zuständig ist.

Uwe Plasger ist Studienrat für Musik und Französisch. Als Medienpädagogischer Berater des NLQ ist er im Medienzentrum der Region Hannover (MZRH) tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Audio- und Videoproduktionen in Schule und Unterricht. Er leitet den regionalen Kurzfilmwettbewerb “Hannover Filmklappe” sowie den Landeswettbewerbe “Niedersachsen Filmklappe” sowie den Hörspielwettbewerb für Grundschulkinder “Der Hörwurm”. Im Rahmen des “Niedersächsischen Filmkanons” entwickelt Uwe Plasger Unterrichtsmaterialien zur Filmanalyse.
Gemeinsam mit Karin Schüttendiebel bildet er Filmlehrer*innen in der Weiterbildung “Filmbildung in der digitalen Welt” an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel aus.

TAG DER MEDIENKOMPETENZ
am 04.11.2021
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