VORTRÄGE FÜR DEN SCHULISCHEN BILDUNGSBEREICH

Sofern Angebote mehrere Bildungsbereiche adressieren, finden Sie die jeweiligen Beiträge auch nochmal in der/den Rubrik/en dieser anderen Bildungsbereiche. 


Vortrag: Lehrkräftebildung in der digital vernetzten Welt: Ein interdisziplinärer Kompetenzrahmen
Für den Bildungsbereich allgemeinbildende Schulen
Referent: Christian Schlöndorf

Schulen haben die anspruchsvolle Aufgabe, junge Menschen auf ein selbstbestimmtes und mündiges Leben in einer zunehmend digital vernetzten Welt vorzubereiten. Dies erfordert kompetente und entsprechend qualifizierte Lehrkräfte. Lehrkräfte müssen also so qualifiziert werden, dass sie Schülerinnen und Schüler bei kompetenzorientierten Lern- und Bildungsprozessen mit und über digitale(n) Medien und Technologien unterstützen und die elementaren Prinzipien der digitalen Welt vermitteln können.

Hierzu ist es notwendig, sich hochschul- und auch phasenübergreifend auf wesentliche Standards in der Lehrkräftebildung zu verständigen und diese systematisch einzuführen. Wie bei anderen Querschnittsthemen (z. B. Inklusion) existiert eine fächerübergreifend etablierte Fachsprache erst in Ansätzen. Dies wird an den diversen Bezeichnungen (z. B. Medienbildung, digitale Bildung, Bildung in der digitalen Welt usw.) des Gegenstandsbereichs deutlich. Dieser Vortrag thematisiert die interdisziplinäre, phasenübergreifende und iterative Entwicklung eines Kompetenzrahmens für die Lehrkräftebildung in der digital vernetzten Welt, der medienpädagogische, informatische und medienwissenschaftliche Perspektiven aufgreift und Reflexion als notwendige Metakompetenz in den Mittelpunkt stellt. Am Beispiel des digitalisierungsbezogenen Phänomens „Social Media“ soll skizziert werden, wie die unterschiedlichen Kompetenzbereiche zusammenwirken.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
medienbildung.nibis.de

Wissenswertes zur Institution und zum Referenten
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Fachbereichsleitung Medienbildung in der Abteilung für die Bildung der Lehrkräfte und Curriculumentwicklung. Erfahrungshintergrund: Fachaufsicht über die Medienberatung Niedersachsen, Sprecher der Länderkonferenz Medienbildung (LKM), Mit-Autor des Orientierungsrahmen Medienbildung für die allgemeinbildende Schule.

 


Vortrag: Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien – UDM online
Für den schulischen Bildungsbereich
Referentin: Dr. Nicole Proksza, Arne Pelka, Philipp Merten

Im Februar 2020 hat das Niedersächsische Kultusministerium den Orientierungsrahmen Medienbildung in der allgemein bildenden Schule veröffentlicht. Um die Vorgaben des Orientierungsrahmens im Unterricht umsetzen zu können, benötigen Lehrkräfte ein gewisses „Know-How“, das nach Angaben der KMK-Konferenz „Aspekte der Mediendidaktik, der Medienethik, der Medienerziehung und der medienbezogenen Schulentwicklung“ (KMK 2017, S.26) umfassen muss. Zum Erwerb dieses „Know-Hows“ bietet sich die zertifizierte Qualifizierungsmaßnahmen UDM an.

UDM
UDM hat vor Corona als Weiterbildung überzeugt, welche an sechs festen Präsenzterminen die sechs Kompetenzen der Kompetenzmatrix des Orientierungsrahmens Medienbildung in den Mittelpunkt stellte (Recherchieren, Kommunizieren, Produzieren, Schützen, Problemlösen, Analysieren). Zusätzlich wurde ein Unterrichtsprojekt durchgeführt, um das Erlernte in der Praxis umzusetzen.
Daraus hat sich für das Schuljahr 2021/22 ein betreutes Online-Lernangebot entwickelt, welches aus sieben Lerneinheiten besteht: UDM-Online.

UDM-Online
Die sieben online-Lerneinheiten dauern zwischen 3 und 5 Wochen und werden von dem bewährten Trainer*innenteam der Medienberatung des NLQ begleitet. Die Lerneinheiten basieren auf dem „Europäischen Rahmen für die Digitale Kompetenz von Lehrenden“ (DigCompEdu). Hierzu gehören

  • berufliches Engagement
  • das Auswählen, Erstellen und Schützen digitaler Ressourcen
  • das Lehren sowie das kollaborative und selbstgesteuerte Lernen
  • das Evaluieren
  • die Orientierung an den Lernenden durch Differenzierung und Individualisierung
  • die Förderung der digitalen Kompetenzen der Lernenden.

Das Denken neuer Fortbildungswege spiegelt sich in der Durchführung dieser Weiterbildung wider.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
http://www.nlq.niedersachsen.de
nibis – Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien


Wissenswertes zur Referentin
Dr. Nicole Proksza ist seit 2015 beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung in Hildesheim. Das NLQ unterstützt Bildungseinrichtungen bei der Erfüllung des Bildungsauftrags und gibt Impulse für das Bildungswesen.
Dr. Proksza ist dort aktuell stellvertretende Fachbereichsleiterin des Fachbereichs 35 Medienbildung. Zu ihren Aufgaben gehört die Koordination des Netzwerks der 75 medienpädagogischen Beraterinnen und Berater des Landes Niedersachsen und die Entwicklung, Durchführung und Evaluation der Weiterbildungsmaßnahme UDM.
Diese Maßnahme hat sie bereits als medienpädagogische Beraterin am Medienzentrum Aurich noch unter dem Titel „Peercoaching“ als Trainerin durchgeführt. Mit ihrer Versetzung 2015 an das NLQ blieb sie dieser Maßnahme treu und entwickelte diese mit einem Planungsteam zu UDM und während Corona zu UDM-online weiter.

NEU

Vortrag:  “Wissensmanagement – Von der Inbox zum produktiven Output“ für Studienseminare
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referentin: Marion Bohse

Damit Wissen nutzbar bleibt, kommt es auf die Art der Verarbeitung an.
Anders formuliert könnte man auch fragen: Lebenslanges Lernen unter den Bedinungen der Digitalität – wie geht das eigentlich?
Wie gelingt es uns, bei dem unvorstellbar großen Informationsangebot, die für uns relevanten Inhalte zu finden?
Wie gelingt es uns, den Überblick über die relevant erscheinenden Informationen zu behalten, die über eine Vielzahl unterschiedlicher Kanäle in unser Leben treten?
Wie verhindert man „information overload“ – eine Überforderungssituation, die letztlich zu einer Verstopfung unseres Systems führt und den produktiven Umgang mit Informationen blockiert?
Wie gelingt es uns, neue Informationen oder neu erlangte Erkenntnisse mit bereits erarbeitetem Wissen zu verknüpfen, damit vernetztes Wissen entsteht, das zu neuen Problemlösungen führen kann?

Auf all diese Fragen gibt es natürlich nicht die eine richtige Antwort. Jeder muss sich selbst mit seinem eigenen Wissensmanagement auseinandersetzen und sich ein System erarbeiten, das für sie oder ihn funktional ist. Es kann aber helfen, sich die Systeme anderer Menschen anzuschauen, um sein eigenes aufzubauen oder anzupassen.
Gerade zu Beginn der Seminarzeit ist es für Anwärterinnen und Anwärter schwer, den Überblick zu behalten, wenn sie sich noch kein eigenes System erarbeitet haben. In diesem Vortrag möchte ich zeigen, welche Hilfen wir unseren Anwärterinnen und Anwärtern mit auf den Weg geben können, um sie bei der Entwicklung ihres eigenen Wissensmanagementsystems zu unterstützen.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
Medienpädagogische Beratung NLQ

http://www.nlq.niedersachsen.de
https://www.nibis.de/medienbildung-in-studienseminaren—medienkompetentz-ausbilden_10046


Wissenswertes zur Referentin
Lehrerin seit 1999
Fachseminarleiterin Englisch am Studienseminar Aurich seit 2004
Medienpädagogische Beraterin beim NLQ seit 2012
Leiterin des Medienzentrums Emsland / Papenburg seit 2012
Die Medienpädagogische Beratung des NLQ in Niedersachsen bietet u.a. Fortbildungen für Studienseminare an, um die Seminarleitungen bei ihrer Aufgabe zu unterstützen. Neben Multiplikatorenschulungen rund um die Zusatzqualifikation IKT begleiten wir Studienseminare auch bei der medienkonzeptionellen Weiterentwicklung ihrer Einrichtung und unterstützen bei einer zeitgemäßen und nachhaltig angelegten Ausbildung. Sprechen Sie uns gerne an!

NEU

Vortrag: Merlin – Zukunft der Mediendistribution in Niedersachsen
Für den außerschulischen Bildungsbereich sowie die allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
Referent: Clemens Lange

In der Geschichte der Menschheit hat sich aus mündlicher Überlieferung Schriftsprache entwickelt. Weiterhin entstanden Bilder, dann bewegte Bilder. Heute können wir in Echtzeit Videos streamen, mit einer Community diskutieren und sogar den Verlauf der Videoproduktion durch die Interaktion der Community beeinflussen.
Im Bildungsbereich staatlicher Institutionen sind diese neueren Möglichkeiten noch nicht in einem pädagogischen Kontext etabliert. Die bisherige Bereitstellung abgeschlossener Produktionen ist für eine rein konsumierende Haltung mit anschließend eigener Übung konzipiert.

Dieser Vortrag setzt sich mit den Herausforderungen der etablierten Systeme des Bildungssystems gegenüber „digital natives“ auseinander und versucht, Ausblicke auf das zu geben, was eine offene Bildungslandschaft verbessern könnte. Ebenso sollen Aspekte behördlicher Strukturen und damit Hemmnisse agiler Entwicklung aufgezeigt werden.

Hinweis:
Der direkte Zugriff auf Merlin ist nur niedersächsischen Lehrkräften und Schulassistenten über den Schulzugang möglich.
Niedersächsische Medienzentren können auch einen Zugang beantragen und Zugänge für außerschulische Bildungseinrichtungen in ihrem Zuständigkeitsgebiet erstellen und verwalten.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung
http://www.nlq.niedersachsen.de

Wissenswertes zum Referenten

  • Lehrer GHRS; Fächer: Musik, Mathematik, Englisch
  • seit 2020 zuständig für den Medienbildungsserver Merlin des Landes Niedersachsen
  • Koordination des landesweiten Austauschs der Mitarbeitenden in den kommunalen Medienzentren
  • Planung einer zukünftigen Mediendistribution in Niedersachsen
  • Mitarbeit in bundesweiten Arbeitskreisen zu medienpädagogischen Themen

Vortrag: Computational Thinking
Für den schulischen Bildungsbereich 
Referentin: Eva Maria Krause

Computational Thinking (Jeanette Wing, 2006), auf deutsch so viel wie „Informatisches Denken“ bezeichnet die Fähigkeit, Problemstellungen so aufzubereiten, dass die Lösung des Problems mit Hilfe digitaler Geräte erfolgen kann.

Es geht also weder darum, wie ein Computer „denkt“ noch gar darum, als Mensch wie ein Computer zu denken, noch ist die Programmierung in einer konkreten Sprache gemeint.

Vielmehr gilt es zu verstehen, wie Computerwissenschaftler bei der Analyse eines Problems vorgehen, um es für einen Computer im weitesten Sinne lösbar zu machen. Diese Denkfähigkeit lässt sich gemäß dem Diktum Poppers „Alles Leben ist Problemlösen“ auch auf viele andere Bereiche anwenden.

Diese Veranstaltung soll einen Überblick über die Thematik geben und an kleinen Beispielen zeigen, wie diese Kompetenz beim Verständnis digitaler Medien hilft und die Grundlage jeglicher Programmierung liefert, also die eigentlich grundlegende Kompetenz des digitalen Zeitalters bildet. Als ganz kleiner Vorgeschmack können die Spiele Frogger oder auch Suguru bzw. Cut Up Hives dienen.

Institution
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung
http://www.nlq.niedersachsen.de


Vortrag: Berufswahlpass 4.0 – Umsetzungsstand der „berufswahlapp“ in Niedersachsen
Für den Bildungsbereich allgemeinbildende Schulen
Referierende: Danisca Mahjoub (NLQ), Daniel Fiebig (Lehrkraft)

Der Berufswahlpass ist ein seit 17 Jahren existierendes Portfolioinstrument, welches Schülerinnen und Schülern dabei helfen soll, individuelle Kompetenzen zu fördern und die Aufgaben im Berufswahlprozess zu bewältigen. Bei der berufswahlapp handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Berufswahlpasses im Auftrag des BMBF ausgehend von einem wissenschaftlich begleiteten Relaunch-Prozess in Zusammenarbeit mit der BA.
Im Oktober 2018 ist das Entwicklungsprojekt „BWP 4.0“ gestartet, welches zum Ziel hat, ein internetbasiertes und auf mobilen wie stationären Endgeräten bundesweit nutzbares E-Portfolio zu entwickeln, zu erproben und für die Nutzung in den jeweiligen Bundesländern zur Verfügung zu stellen.
In diesem Vortrag wird auf den Umset­zungsstand der berufswahlapp in Nieder­sachsen eingegangen. Sie erhalten einen Einblick in die Funktionen und die Nutzungsmöglichkeiten der App. Ihre Fragen beantworten die Referentin und der Referent gern.

Institution
Niedersächsisches Kultusministerium
https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/

Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung
http://www.nlq.niedersachsen.de
https://www.medienbildung.nibis.de


Vortrag: Podcasting in verschiedenen Lernszenarien – Konzepte, Methoden & Materialien
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende Schulen und außerschulische Jugendarbeit
Referentin: Natalie Deseke

Sie sind Lehrkraft und möchten mit Ihrer Klasse eigene Podcasts erstellen? Erkläraudios, Interview- oder Talkrunden-Podcasts können sowohl in Präsenzphasen unter Berücksichtigung aktueller Hygienemaßnahmen als auch im Wechsel- oder Fernunterricht produziert werden. Unter welchen Voraussetzungen dies mithilfe von Smartphones, Tablets, Laptops oder Audiorekordern funktioniert, zeigt dieser Impulsvortrag. Vorgestellt werden exemplarisch ausgewählte Konzepte, Aufgabenstellungen, Lösungswege und Ergebnisse aus Schulen, die in verschiedenen Lernszenarien Audioprojekte durchgeführt haben. Das „Schul-Internetradio Niedersachsen“ der Landesinitiative n-21 bietet Lehrkräften hierzu bedarfsgerecht zugeschnittene Fortbildungen an – inklusive eigenem Podcastkanal auf www.schul-internetradio.org. Die Teilnahme ist für alle Schulformen kostenlos. Das medienpädagogische Angebot wird vom Niedersächsischen Kultusministerium und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt NLM gefördert.

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
Kontakt E-Mail
Web: https://www.schul-internetradio.org, https://www.n-21.de

Wissenswertes zu Institution und Referentin
Natalie Deseke ist Projektleiterin „Schul-Internetradio“ und „Online-Redaktionen“ bei der Landesinitiative n-21.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.
Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Vortrag: Das Masterplan-Projekt „Additive Fertigung – 3D-Druck in der Schule“
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referent: Hagen Hübner

Die additive Fertigung ist eine Zukunftstechnologie, die als integraler Bestandteil von „Industrie 4.0“ mittel- bis langfristig zu einer nie dagewesenen Optimierung, Individualisierung und Personalisierung von Produkten führen wird.
Additive Fertigungsverfahren werden konventionelle Fertigungsverfahren nicht verdrängen, sondern in vielen Bereichen ergänzen. Der Versand von Bauteilen kann im Idealfall auf einen digitalen Datenaustausch beschränkt werden.
Additiv gefertigte Teile bieten durch ihr geringes Gewicht und ihre hohe Funktions- und Materialeffizienz bei geeigneter Materialwahl erhebliche Vorteile für Umwelt und Klima. Ausschlaggebend für das Erkennen der Chancen und Herausforderungen additiver Fertigungsverfahren ist das praktische Kennenlernen des Entstehungsprozesses eines additiv gefertigten Objekts vom Zeichnen eines CAD-Entwurfs bis zur Produktion mit einem 3D-Drucker.

Das Projekt “Additive Fertigung – 3D-Druck in der Schule” fördert 19 allgemein bildende und 10 berufsbildende Schulen. Die Projektschulen beschaffen mit den gewährten Zuwendungen insgesamt über 150 Geräte verschiedener Hersteller und erproben 3D-Druck- aber auch 3D-Scanverfahren im Unterricht. Die Erkenntnisse und Produkte der Projektschulen sollen nach Projektende in Absprache mit den verantwortlichen Lehrkräften allen niedersächsischen Schulen zugänglich gemacht werden, um die Etablierung additiver Fertigungsverfahren in Schulen zu erleichtern und zu unterstützen.

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de

Wissenswertes zu Institution und Referenten
Hagen Hübner ist Projektleiter „Additive Fertigung – 3D-Druck in der Schule“ bei der Landesinitiative n-21.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.

Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Vortrag: Niedersächsische Bildungscloud
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referenten: Christian Burrichter, Hanno ter Haseborg

Im Auftrag des Kultusministeriums entwickelte die Landesinitiative n-21 an zunächst wenigen Projektschulen den Einsatz einer landesweiten digitalen Lern- und Arbeitsumgebung. Im Zuge der krisenbedingten Projekterweiterung erhielten bereits mehr als die Hälfte aller niedersächsischer Schulen einen Zugang zu einem niedrigschwelligen, kostenfreien und datenschutzkonformen Einstieg in eine pädagogisch-digitalisierte Lernplattform, um mit der NBC ihren Unterricht auch bei Wechselunterricht oder einer Schulschließung sicherzustellen.
Bei der NBC handelt es sich nicht nur um ein technisch, sondern vor allem um ein pädagogisch ausgerichtetes Vorhaben: Im Zentrum steht das gemeinsame zeitgemäße Lernen – orts- und zeitunabhängig – mit kollaborativen Methoden und ermöglicht das im Regelbetrieb, im Hybrid- oder Distanzunterricht und auch über Schulgrenzen hinweg – einfach und sicher.

In dem Vortrag werden die Ergebnisse aus dem bisherigen Forschungsprojekt zusammengefasst und ein Ausblick auf das folgende Entwicklungsprojekt gegeben.

Informationen zu den Projekten der Landesinitiative n-21 entnehmen Sie bitte der Homepage (https://www.n-21.de). Details zur Niedersächsischen Bildungscloud sind auch auf der Startseite (https://niedersachsen.cloud) und dem projektbegleitenden Blog (https://blog.niedersachsen.cloud) für Sie zusammengefasst.

Institution
Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.
www.n-21.de
Regionales Landesamt für Schule und Bildung

Wissenswertes zur Institution
Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. engagiert sich für die Vernetzung von Lehrkräften sowie für die Optimierung von Medienkompetenz an niedersächsischen Schulen, um digitale Medien im Unterricht selbstverständlich zu machen und das Lernen mit digitalen Lernwerkzeugen und kollaborativen Lern- und Arbeitsumgebungen voranzubringen.

Seit ihrer Gründung 2000 hat die Landesinitiative n-21 neben PPP-Projekten zur Förderung schuleigener Medienbildungskonzepte, IT-Ausstattungen und persönlicher digitaler Lernwerkzeuge auch Fortbildungen durch/für Lehrkräfte sowie Beratung von Schulträgern aufgebaut. Die Umsetzung der Landeskonzepte im Netzwerk Medienberatung wurde initiiert und wichtige Beiträge für Bildung in einer zunehmend digitalen Berufs- und Arbeitswelt eingesteuert. Das Land Niedersachsen, die kommunalen Spitzen der Schulträger und zahlreiche Wirtschaftsunternehmen unterstützen die Landesinitiative n-21 als Mitglieder, die dies alle als gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Projekten sind „Mobiles Lernen | line-21“, „Influenced by education-21“, „Landtag-Online“ und „Online-Redaktionen“ nur einige der weiteren Projekte der Landesinitiative n-21. Die Homepage https://www.n-21.de bietet Ihnen weitere Informationen zu allen Aktivitäten der Landesinitiative n-21.


Vortrag: Learning-Management-Systeme / Moodle
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende und berufsbildende Schulen
Referent: Ralf Hoheisel. Co-Host: Sven Stemmler

Die gegenwärtige Corona-Krise hat tiefgreifende Auswirkung auf den Unterrichtsbetrieb an unseren Schulen. Die Bandbreite, mit der in der Phase des Lock-Downs eine Weiterführung des Unterrichts stattgefunden hat, reicht von einfachem E-Mail-Versand bis zur Bereitstellung von komplexen Lernarrangements über Learning-Management-Systeme (LMS).
Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen reagiert die Kultusbürokratie, indem sie die Planung (und Erprobung) von Distanzunterricht verbindlich einfordert.
Langfristig scheint in diesem Zusammenhang der Einsatz von LMS alternativlos. Bereits jetzt stehen dieses Systeme zur Verfügung, darüber hinaus entwickeln einige Länder unter erheblichem Kostenaufwand zusätzlich eigene Cloud-Lösungen.

In Niedersachsen hat sich im vergangenen Jahr eine Kommission daran gearbeitet, Lernsituationen als Moodle-Kurse für das Fach Mathematik zu erstellen und allen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung zu stellen.
Am Beispiel einer Lernsituation soll aufgezeigt werden, in welchem Umfang LMS in Distanzlernen eingebunden werden können, über welche Stärken diese Systeme verfügen, aber auch deren Schwächen diskutiert werden.


Institution und Referent
BBS-ME Hannover
https://mathebbs.de/moodle/moodle-kurse.html

StD Ralf Hoheisel: Fachberater für berufsbildende Schulen für den Beratungsbereich Mathematik
Regionales Landesamt für Schule und Bildung, Niedersachsen
www.rlsb.de


Vortrag: Multimedia mit dem Raspberry Pi
Für den schulischen und außerschulischen Bildungsbereich
Referent: Guido Bauhammer

Der Raspberry Pi ist seit Jahren in aller Munde. Kein Wunder, denn er bietet viel bei geringen Kosten. Ursprünglich als Schulcomputer entwickelt, hat er mittlerweile eine große Fangemeinde. Deshalb gibt es eine sehr große Zahl an Dokumentationen und Projektideen.
Jetzt gibt es neben dem aktuellen Modell 4B,  eine neue Version, die sich Raspberry Pi 400 nennt.
Alles außer Videoschnitt ist im Bereich Multimedia machbar, inklusive Videokonferenzen (mit externer Kamera/Mikrofon).

Inhalt des Vortrages:
– Aufbau und Ausstattung des Raspberry Pi 400 und Raspberry Pi 4.
– Zusammenbau und notwendige Peripherie.
– Anschlüsse.
– Anschluss von Kamera, Mikrofon und Lautsprechern/Kopfhörer.
– Betriebssysteme.
– Raspbian, das empfohlene Betriebssystem.
– Alternativen.
– Spezielle Systeme.
– Der medienpraktische Einsatz in der Schule.
– Interessante Bastelprojekte.

Das Thema im Unterricht
Es ist alles möglich, was auch mit einem konventionellen Computer gemacht werden kann.
Eine Ausnahme bildet der Videoschnitt und Software, die es ausschließlich für Windows gibt.

Software, die zum Einsatz kommt:
– Raspbian, das empfohlene Betriebssystem.
– die digitale Tonaufnahme bzw. Audioschnitt / Audacity.
– die digitale Bildbearbeitung / Gimp, Inkscape.
– die Präsentationssoftware / OpenOffice Impress.
– Firefox für die Recherche und Web 2.0-Anwendungen.

Institution
Multimediamobil Nordost der NLM
www.multimediamobile.de


Vortrag: Medienkompetenz in Theorie & Praxis am Studienseminar 
Für die Bildungsbereiche allgemeinbildende Schulen und Hochschule
Referent: Carsten de Groot

Anhand mehrerer Best Practice Beispiele möchte ich Ihnen in dem Vortrag skizzieren, wie die Einbindung von Medienkompetenz-Qualifizierungsmaßnahmen in Theorie und Praxis am Studienseminar gelingen kann. Ich werde verschiedene Organisationsformen und Veranstaltungsformate vorstellen und einen Einblick in das “Basismodul Medienkompetenz” geben, welches neben Grundlagen der Medienpädagogik und Medienbildung auch einen medienpraktischen Anteil besitzt, der sowohl in Präsenz- und  Online Veranstaltungen eingesetzt werden kann.

Institution
Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM)
multimediamobil Fortbildungsregion Südwest
www.multimediamobile.de

Wissenswertes zum Referenten
Carsten de Groot leitet als Medienpädagoge seit 2009 die Fortbildungsregion Südwest Niedersachsen bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Neben der Medienkompetenz-Qualifizierung von Multiplikatoren im schulischen und außerschulischen Bereich, liegt sein Fokus im Bereich der Lehramtsausbildung an Studienseminaren und Hochschulen der Region.


Vortrag: JUUUPORTs Online-Seminare für Schulklassen und Jugendgruppen zu Cybermobbing, Hatespeech und Co. – Aufklärung und Hilfe für den Alltag im Netz peer-to-peer
Für den schulischen und außerschulischen Bildungsbereich
Referentin: Carolin Bollmeier

Bedingt durch die Corona-Pandemie hat sich der soziale Alltag von jungen Menschen immer mehr in den digitalen Raum verlagert. Die jungen Menschen sind dadurch noch stärker mit Problemen und Gefahren wie Cybermobbing, Hass im Netz oder Fake News konfrontiert als ohnehin schon. Auf JUUUPORT.de finden sie erste Informationen   und Tipps für den Umgang mit diesen und weiteren Internetphänomenen und -problemen. Darüber hinaus können sie sich von den JUUUPORT-Scouts niedrigschwellig und vertraulich bei Problemen im Netz beraten lassen.

Neben der Beratung unterstützen die JUUUPORT-Scouts Gleichaltrige in Form von Online-Seminaren dabei, sich sicher und respektvoll im Netz zu bewegen. Die online-basierten Seminare richten sich an Schulklassen, Vereine, Jugendclubs und alle weiteren interessierten jungen Menschen zwischen 12 und 18 Jahren. In den kostenfrei buchbaren Seminaren erhalten sie von Gleichaltrigen Informationen zu den spezifischen Themen, zum Beispiel Fake News oder Hass im Netz, sowie Tipps für das eigene Online-Verhalten. Jedes Seminar bietet zudem interaktive Phasen, in denen die jungen Menschen Fragen stellen und gemeinsam diskutieren können.

Im Vortrag erhalten die Teilnehmer*innen weitere Informationen zu JUUUPORTs Online-Seminaren. Zu welchen Themen werden Online-Seminare angeboten und wie können diese gebucht werden? Gibt es Materialien zur Vor- oder Nachbereitung? Am Beispiel eines ausgewählten Seminars erhalten Teilnehmende erste Einblicke in Inhalt und den Aufbau eines aufbereiteten Themas. Außerdem wird es genügend Raum für offene Fragen und einen Austausch geben.

Institution
JUUUPORT e.V.
www.juuuport.de

Wissenswertes zur Institution
JUUUPORT e.V. setzt sich für ein respektvolles Miteinander im Internet ein. Auf der Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de beraten junge Menschen auf ehrenamtlicher Basis Gleichaltrige bei Problemen im Internet. Auch über die Beratung hinaus setzen sich die JUUUPORT-Scouts für ein respektvolles Miteinander im Netz ein – Sei es in ihren kreativen Aktionen in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram, oder in Form ihrer Online-Seminare für Schulklassen, Jugendgruppen und weitere interessierte junge Menschen zu Themen wie Cybermobbing oder Fake News in Zeiten von Corona. JUUUPORT e.V. ist außerdem Träger der Rat-und Hilfeplattform jugend.support.

Der Vortrag zu JUUUPORTs Online-Seminaren wird von einem JUUUPORT-Scout gehalten. Die Scouts sind junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren aus ganz Deutschland, die neben ihrem Engagement im Bereich der Online-Seminare auf ehrenamtlicher Basis Gleichaltrige bei Problemen im Internet online beraten. Die Beratung erfolgt kostenfrei, vertraulich und niedrigschwellig per WhatsApp-Messenger oder über das Kontaktformular auf www.juuuport.de .


Vortrag: ChatScouts – Gemeinsam gegen Cybermobbing. Auf dich kommt es an!
Ein Projekt zur Implementierung von Prävention gegen medienbasierte Gewalt an Grundschulen

Für den schulischen Bildungsbereich (Grundschule)
Referentin: Ilka Germar

Unser Projekt ist ein Präventionsangebot für Kinder der 3. und 4. Grundschulklassen. Es beinhaltet unterschiedliche Themen-Bausteine rund um Mobbing und Cybermobbing, die in einer Mischung aus digitalen und analogen Inhalten den Bezug zwischen den verschiedenen Lebensrealitäten von Kindern herstellen.
Das Material präsentiert die Inhalte modern und altersgerecht. Es spricht Kinder mittels des Peer-to-Peer-Ansatzes an, indem es mit Hilfe der 4 Protagonist*innen eine Verbindung zur Zielgruppe herstellt.
Dieses Format unterstützt Polizeibeamt*innen, die mit Kinder- und Jugendprävention befasst sind und Lehrer*innen und pädagogisches Fachpersonal dabei, das Thema Cybermobbing schon mit Grundschulkindern nachhaltig zu bearbeiten und Prävention gegen Cybermobbing in der Grundschule zu implementieren.
Dabei wird die Verantwortlichkeit für das Handeln angesichts eines (beginnenden) Mobbingvorfalls klar in die Hände Erwachsener Bezugspersonen gelegt und diese werden in ihrem Schutzhandeln gestärkt. Deshalb beinhaltet das Projekt in seiner Gesamtheit neben den für Grundschulkinder entwickelten Elementen auch Unterstützung und Qualifikation für pädagogische Fachkräfte sowie Maßnahmen zur Einbeziehung und Sensibilisierung der Elternschaft begleitend zum Präventionsangebot der Polizei an Schulen.
Das Angebot umfasst 6 kurze Filmsequenzen, die jeweils einen Aspekt von Mobbing und Cybermobbing aufgreifen: Definition, Strafbarkeit, Opferbetroffenheit, Tätermotivation, Hilfe leisten und Präventionstipps.
Zusätzlich gibt es ein Bewegungslied in Ton und Text, ein Plakat zum Projekt für den Klassenraum, eine Hilfe-Karte und verschiedene Vorlagen zur passenden Gestaltung des Unterrichts. Ein Beiheft und eine Internetseite bieten zusätzlichen Fachinformationen, Unterrichtsentwürfe, Aktionsideen für den Klassenraum sowie Beratungs- und Hilfsangebote und runden das Angebot damit ab.

Institution
Landeskriminalamt Niedersachsen – Zentralstelle Jugendsachen
.de

Wissenswertes zur Institution und Referentin
Die Zentralstelle Jugendsachen im Landeskriminalamt Niedersachsen gestaltet die Umsetzung gesetzlicher Standards für polizeiliche Ermittlungsverfahren gegen junge Menschen unter 21 Jahren und schafft Grundlagen für die Kriminalprävention der niedersächsischen Polizei für die Zielgruppe der jungen Menschen.
Ilka Germar ist Polizeibeamtin und Angehörige der Zentralstelle Jugendsachen. Sie ist Projektleiterin für das aktuell erarbeitete Präventionsprojekts ChatScouts.

TAG DER MEDIENKOMPETENZ
am 04.11.2021
Online-Fachtagung

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